1301 - 1400: Unterschied zwischen den Versionen

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==1301==
 
:'''13. April''' - Papst Bonifatius VIII. erteilt einen Dispens für die Ehe von Graf Johann I. von Sayn mit Kunigunde von Kobern. ([[Sauerland 1902]] Nr. 100)  (eb)
 
 
==1304==
 
:'''17. Januar''' - König Ludwig der Bayer billigt dem Grafen Gottfried (II.) von Sayn die Nutzung u.a. von Altenkirchen zu. (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 10075) ([[Hardt 2012]] Nr.260, S.199)
 
 
==1307==
 
:'''23. September''' - In einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Heinrich II. tritt Johann I. von Sayn als Bürge auf. ([[Kisky 1915]] Nr. 266)  (eb)
 
 
==1308==
 
:* Der Sohn Johanns I., Gottfried (II.) von Sayn, wird Mitregent. ([[Gensicke 1958]], S.327 Anmerkung 28) ([[Landesherrschaft]]) (eb)
 
 
:'''1. August''' - In einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Heinrich II. tritt Johann von Sayn als Zeuge auf. ([[Lacomblet 1853]] Nr. 64) (eb)
 
 
==1309==
 
:'''1. Juli'''  - In einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Heinrich II. tritt Johann I. von Sayn als Zeuge auf. ([[Lacomblet 1853]] Nr. 80) (eb)
 
 
==1314==
 
:'''23.Mai''' - Graf Gottfried von Sayn verkauft Besitzungen an den Grafen von Berg. ([[Lacomblet 1853]] Nr. 132) (eb)
 
 
:'''16. Dezember''' - Urkunde des König Ludwig der Bayer an Graf Gottfried (II.) von Sayn, mit der u.a. dem Ort Altenkirchen die Privilegien einer Stadt wie Wetzlar verliehen wurden. (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 10075) ([[Moser 1749]] S. 347) (eb) - '''Ergänzung''': Die Urkunde wird durch den Brand Altenkirchens im Jahr 1728 vernichtet.(vgl. [[Rausch 1921]], S.53) (bw) - '''Kommentar''': Es scheint sich bei der verbrannten Urkunde um eine Kopie gehandelt zu haben, da noch heute Bilder existieren. (sts) - '''Ergänzung''': [[Urkunde Stadtrechte - Überlieferung]] (bb/sts)
 
 
==1317==
 
:* Um das Jahr 1317 wird in Altenkirchen eine Burg errichtet. Sie ist der Vorläufer des späteren Schlosses. (vgl. [[Laß 1999]], S. 54) (ak)
 
 
:'''9. Juli''' - Erzbischof Heinrich von Köln tritt dem von König Ludwig dem Bayer am 22. Juni auf sieben Jahre geschlossenen Landfrieden mit den Erzbischöfen von Mainz und Trier bei. (Regesta Habsburgica 3, Nr. 611) (eb)
 
 
==1322==
 
:'''28. April''' - In einer Urkunde  des Bischofs von Münster tritt Gottfried I. von Sayn als Zeuge auf.  ([[Lacomblet 1853]] Nr. 194) (eb)
 
 
==1324==
 
:'''27. Dezember''' - Der Kölner Erzbischof Heinrich II. weiht die Kirche des Klosters Marienstatt ein. ([[Kisky 1915]] Nr. 1504) (eb)
 
 
==1325==
 
:'''7. Januar''' - Gottfried II. von Sayn wird in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Heinrich II. als Schlichter benannt. ([[Kisky 1915]] Nr. 1507)  (eb)
 
 
==1327==
 
:'''Zwischen 6. Juli und 18. Oktober''' -  Graf Gottfried I. von Sayn stirbt kinderlos im Lager des Königs Ludwig der Bayer 1327 vor Pisa an der Pest. Es folgt ihm sein Halbbruder Johann II. von Sayn in der Regentschaft bis 1359. ([[Gensicke 1958]], S.273 Anmerkung 35)  (eb) ([[Landesherrschaft]])
 
 
:'''18. Oktober''' - Graf Johann II. von Sayn wird mit den pfälzischen Lehen seines Bruders belehnt. ([[Günther 1824]] Nr. 151, S.251). Vgl. auch ([[Gensicke 1958]], S. 274, Anmerkung 37)  (eb)
 
 
==1328==
 
:'''30. Juni''' - In einer Urkunde des Papstes Johannes XXII. wird der Hof in Altenkirchen als ''curtis in Aldenkirgen'' benannt. ([[Sauerland 1903]] Nr. 1499) (eb)
 
 
==1329==
 
:'''17. August''' - Kaiser Ludwig der Bayer erteilt für den Grafen Johann II.von Sayn das Münzregal, Hallermünzen zu prägen. ([[RI]] VII H. 8, Nr.152) Es wurden Münzen zu 1,2,4,6,8 und 12 Heller in Kupfer geprägt ([[Rausch 1921]], S.187). (eb) - Das Münzprivileg wurde Graf Johann II. von Sayn erteilt. Dass dieser Heller in Sayn schlagen ließ, ist wahrscheinlich, allerdings nicht belegt ([[Müller-Jahncke & Volz 1975]], S. 45; ebd. S. 281 Edition der Urkunde). (ak)
 
 
==1330==
 
:'''30.Oktober''' - Der Papst (Johannes XXII.) erteilt den Dispens für das Ehehindernis zwischen Graf Johann II. von Sayn und Elisabeth von Jülich, Tochter Graf Gerhards von Jülich, wegen zu enger Blutsverwandschaft. ([[Riezler 1891]] Nr. 1402 a) Vgl. dazu auch die Urkunde vom 29. September 1330. ([[Sauerland 1903]] Nr. 1955) Die Verwandschaftsbeziehung ist noch zu klären. (eb)
 
 
==1331==
 
:* Seit 1331 läuft der Frankfurter Handel auch über die Kölnisch-Westerwälder hohe Geleitsstraße zwischen Frankfurt und Köln, um die Rheinzölle zu umgehen ([[Dietz 1921]], S. 326). (ak) Diese Tatsache geht wohl auf das Bündnis zurück, das der Erzbischof von Trier, der Graf von Nassau, der Graf von Sayn, der Herr von Molsberg und der Herr von Limburg schließen. Ausdrücklich wird Kircheib (Eype) genannt. ([[Günther 1824]] Nr. 172, S. 293-294) (eb)
 
 
==1336==
 
:'''19. April''' - Erzbischof Walram von Köln bezeugt, dass er Graf Johann von Sayn alle Verluste und Ausgaben ersetzen wird, die der in seinem Dienst bei der Belagerung von Herzogenrath erlitten hat. ([[Janssen 1973]] Nr. 392)  (eb)
 
 
==1337==
 
:'''21. August''' - Der Markgraf von Jülich kauft von Johann II. von Sayn Rechte. ([[Lacomblet 1853]] Nr. 313) (eb)
 
 
==1339==
 
:'''20. Februar''' - Graf Johann von Sayn zeichnet in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Walram. ([[Janssen 1973]] Nr. 636)  (eb)
 
 
==1343==
 
:'''6. August''' - Der Kölner Erzbischof Walram regelt im Einvernehmen mit dem Domkapitel und dem Kapitel des Bonner Cassiusstiftes die Verwendung der Stiftseinnahmen. Der jeweilige Kellner (Verwalter) des Stiftes soll danach u. a. über Einnahmen in Höhe von 14 Mark und 3 Schillinge verfügen, die vom Stiftshof in Altenkirchen ("Aldenkirgen") zu liefern sind. (vgl. [[Janssen 1973]], S. 278f., Nr. 1037) (ak)
 
 
==1349==
 
:'''Juni''' - Die Limburger Chronik berichtet von einem Pestausbruch in Limburg.  ([[RI]] VIII Nr. 67 a) Dieser seit November des Vorjahres berichtete Pestausbruch zieht Judenverfolgungen nach sich, die auch für rheinische Städte berichtet werden.  ([[RI]] VIII Nr. 55 b)(eb)
 
 
==1355==
 
:'''24. März''' - Graf Johann II. zu Sayn mit Gattin Lise und Sohn Johann regeln vertraglich die Mitgift der Kunigunde zu Sayn, die diese an Johann Herr zu Westerburg bringt; als Unterpfand setzen sie u. a. Altenkirchen ("vnser stait Aldenkyrchen mit dem kyrspiel") ein ([[Lehmann 1866]], S. 183-187, Nr. 44). In dieser Urkunde wird Altenkirchen erstmals seit Verleihung des Stadtrechts auch als ''Stadt'' bezeichnet.(ak)
 
 
:'''19. November''' - Graf Johann II. von Sayn schließt eine gütliche Übereinkunft mit dem Johann Herrn zu Westerburg. ([[Lehmann 1866]], S. 189-191, Nr. 46)
 
 
==1356==
 
:'''4. Januar''' - Kaiser Karl IV. verleiht Erzbischof Wilhelm das Recht, auf kölnischem Gebiet von jeder Pferdelast Kaufmannsware Zoll zu erheben. ([[Lacomblet 1853]] Nr. 550) (eb)
 
 
:'''7. Januar''' - Gerlach von Limburg erhält das Recht, auf der Straße von Köln nach Frankfurt sein Geleitgeld in Hachenburg oder Driedorf zu erheben. ([[RI]] VIII Nr.6170) (eb)
 
 
:'''10. Januar''' - Kaiser Karl IV. erlässt in Nürnberg die ''Goldene Bulle'' als ''Grundgesetz'' des Alten Reiches. ([[RI]] VIII Nr.2397) (eb)
 
 
:'''2. Juli ''' - Graf Johann II. von Sayn bittet den Erzbischof Wilhelm von Köln, seine Ehefrau mit Hachenburg und den übrigen Besitztümern als Witwenbesitz zu belehnen. ([[Lacomblet 1853]] Nr. 557) (eb)
 
 
==1357==
 
:'''21. Februar''' - Kaiser Karl IV. wiederholt und bekräftigt die Stadtrechte. ([[RI]] Abteilung VIII, Band VIII Nr. 2614), auch (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 10179).  (eb)  Eine Abschrift der "Begnädigung" Karls IV. ist in dem Lagerbuch der Stadt Altenkirchen aus dem Jahr 1771 enthalten.([[Rausch 1921]], S. 54) (bw)
 
 
:'''3. Juni''' - Die Stadt Limburg erhält von Kaiser Karl IV. das Recht, zur Vollendung der steinernen Brücke über die Lahn und der Verbesserung der Landstrassen Zoll zu erheben.  ([[RI]] VIII Nr. 6939)  (eb)
 
 
==1358==
 
:'''6. November''' - Graf Johann von Sayn II. und sein Sohn Graf Johann III. bekennen sich zu einem Schiedsverfahren im Streit mit dem Kölner Erzbischof Wilhelm von Gennep. Die Burg Coverstein und Gefangene beider Seiten werden vom Schiedsverfahren umfasst. ([[Janssen 1977]] Nr. 1128 und 1129)  (eb)
 
 
==1359==
 
:* Seinem Vater folgt in der Regentschaft Graf Johann III. von Sayn (1345-1408). ([[Struif 1999]], S. 34)  Nach [[Gensicke 1958]] S.273 Anmerkung 35 stirbt der Vater zwischen dem 16.7.1359 und 21.10.1359. Zum Datum vgl. aber 1. Dezember 1359 und 12. September 1361. (eb) ([[Landesherrschaft]])
 
 
:'''25. Januar''' - Eine vor der Vogtbank zu Altenkirchen (besetzt mit einem Vogtschultheißen und zwei Vogtschöffen) bestätigte Güterübertragung im Rahmen einer Erbsache wird mit dem Siegel der Stadt Altenkirchen versehen, das Schultheiß und Schöffen der Stadt ankündigen ([[Struck 1965]], S. 206, Nr. 522). Hier ist ein früher Hinweis auf die Selbstverwaltung der Stadt Altenkirchen gegeben. (ak)
 
 
:'''3. Mai''' - Der Kölner Erzbischof Wilhelm von Gennep tritt dem Landfrieden der Wetterau bei, dessen Bezirk u.a. auch das Gebiet zwischen Lahn und Sieg vom Rhein bis nach Hessen umfasst. ([[Janssen 1977]] Nr. 1208)  (eb)
 
 
:'''29. Juni''' - Die Grafen von Sayn, von Isenburg und von Wied schließen ein Schutz und Trutzbündnis mit den Rittern, den Schöffen, dem Bürgermeister und dem Rat der Stadt Andernach. ([[Heimatblatt]] Nr.7, 1923, S.32) (eb)
 
 
:'''9. September''' - Der Ritter Johann von Coverstein erklärt, in seinem Streit mit dem Kölner Erzbischof Wilhelm von Gennep ausgesöhnt zu sein, nachdem dieser ihn zum Burgmann in Schönstein gemacht hat. ([[Janssen 1977]] Nr. 1243)  (eb)
 
 
:'''8. Oktober''' - Der Kölner Erzbischof zahlt von ihm in seinem Krieg mit Johann III. von Sayn angeworbenen Rittern ihren Sold. ([[Janssen 1977]] Nr. 1255)  (eb)
 
 
:'''1. Dezember''' -  Graf Johann von Sayn II. unhd sein Sohn Graf Johann von Sayn III. schließen mit dem Kölner Erzbischof Wilhelm von Gennep Frieden. ([[Janssen 1977]] Nr. 1272)  (eb)
 
 
==1360==
 
:'''13. April''' - Unter Führung eines erzbischöflichen Amtsmann ziehen Ritter gegen den Grafen von Sayn ins Feld. ([[Janssen 1977]] Nr. 1302)  (eb)
 
 
==1361==
 
:'''12. September''' - Der Kölner Erzbischof beklagt, dass der Graf Johann von Sayn II. und sein Sohn Johann III. von Sayn trotz des bestehenden Bündnisses und innerhalb des Landfriedens Gut geraubt und Gefangene gemacht hätten. ([[Janssen 1977]] Nr. 1471)  (eb)
 
 
:'''nach 28. Oktober''' - Die Truppen des Erzbischofs von Köln zerstören die befestigte Stadt Aldenkirchen. ([[Janssen 1977]] Nr. 1477)  (eb) - Text dort: "Johann Herr von Schleiden, Stellvertreter des abwesenden E.B. Wilhelm, erobert im Handstreich mit kölnischem Kriegsvolk die vom Grafen von Sayn befestigte Stadt Altenkirchen und zerstört sie." ("opidum ... dictum Aldenkirgin") (ak) Während [[Wensky 2008]] vorsichtig datiert "Befestigung wohl 14. Jh.", lässt sich aus den Angaben zur Zerstörung der Stadt im Jahre 1361 zweifelsfrei ableiten, dass Befestigungsanlagen vorhanden waren. Unklar bleibt allerdings, welchen Ausbaustand sie zu der Zeit erreicht hatten. (ak) [[Zerstörung 1361]]
 
 
==1363==
 
:'''10. September''' - Erzbischof Engelbert von Köln zahlt einem Ritter Rolmann Herr zu Arenthal Entschädigung, weil er Verluste durch die Gefangennahme durch Johann von Sayn vor Hachenburg erlitten hat. ([[Janssen 1982]] Nr. 184)  (eb)
 
 
==1364==
 
:* Erzbischof Engelbert von Köln belehnt Graf Johann von Sayn mit Burg und Stadt Hachenburg. ([[Janssen 1982]] Nr. 241)  (eb)
 
 
:'''21. November''' - Die Brüder Rorich und Gottfried von Ütgenbach, Herren zu Ehrenstein, erklären, für die Schäden, die sie durch die Gefangennahme durch Graf Johann von Sayn vor Hachenburg erlitten haben, entschädigt worden zu sein. ([[Janssen 1982]] Nr. 227)  (eb)
 
 
==1365==
 
:* Die Limburger Chronik berichtet von einem Pestausbruch. ([[RI]] VIII Nr. 422b)  (eb)
 
 
:'''28. Juli''' - Konrad von Pannau und Herrmann von Widdersdorf erklären, wegen der durch die Gefangennahme durch Graf Johann von Sayn vor Hachenburg erlittenen Schäden im Dienste der Kölner Kirche keine weiteren Forderungen mehr zu haben. ([[Janssen 1982]] Nr. 343 und 344)  (eb)
 
 
:'''24. November''' - Wilhelm von Horhausen erklärt, wegen der durch die Gefangennahme durch Graf Johann von Sayn vor Hachenburg erlittenen Schäden im Dienste der Kölner Kirche keine weiteren Forderungen mehr zu haben. ([[Janssen 1982]] Nr. 375)  (eb)
 
 
==1367==
 
:'''27. Februar''' - Die Ritter Hilger und Daniel von Langenau erklären, dem Erzbischof Engelbert von Köln in seinen Kriegen gegen seine Feinde, darunter Graf Johann von Sayn, beizustehen. ([[Janssen 1982]] Nr. 444) (eb)
 
 
:'''14. Oktober''' -  Graf Johann III. von Sayn gibt die Grafschaft Sayn in den Schutz des Erzbischofs von Trier ([[Günther 1825b]] Nr. 515, S.734-737) und ([[Janssen 1982]] Nr. 717) Altenkirchen wird unter den Orten mit Stadtrecht nicht aufgeführt.  Vgl. auch ([[Gensicke 1958]], S.274 Anmerkung 61). (eb)
 
 
==1368==
 
:'''2. Februar''' - Kaiser Karl IV. (von Luxemburg) erklärt einen Landfrieden für vier Jahre u. a. für die Straße von Andernach nach Siegen. ([[RI]] VIII Nr. 4593)  (eb)
 
 
==1369==
 
:'''18. März''' - Graf Johann von Sayn macht Rolmann Herr zu Arenthal zu seinem erblichen Burgmann in Hachenburg. ([[Janssen 1982]] Nr. 885) Vgl. auch den Eintrag 1363. (eb)
 
 
==1372==
 
:'''23. Juni''' - Siegfried von Brohl erhält den Hof Altenkirchen vom Cassiusstift Bonn zur Nutzung. (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 10226) ([[Hardt 2012]] Nr.516, S.346)  (eb)
 
 
==1373==
 
:'''25. Februar''' - In einer Urkunde Johanns III. von Sayn verzichtet eine Witwe auf die Ansprüche gegen die Stadt Köln. ([[Ennen 1875]] S. 12)  (eb)
 
 
==1375==
 
:'''24. Oktober''' - Kaiser Karl IV. teilt unter anderen dem Grafen von Sayn ein Urteil des kaiserlichen Hofgerichts gegen die Stadt Köln und ihren Rat mit. ([[Andernach 1981]] Nr. 1258)  (eb)
 
 
==1376==
 
:'''21. November''' - Roilman Herr zu Arenthal bebendet im Auftrag des Kölner Erzbischofs Friedrich die Fehde, die Graf Johann von Sayn dem Erzbischof wegen der Stadt Köln erklärt hatte, mit einer Sühne. ([[Andernach 1981]] Nr. 1551)  (eb)
 
 
==1378==
 
:'''18. Juli''' - In der Mainzer Stiftsfehde lässt sich Johann III. von Sayn auf die Seite des Mainzer Erzbischofs Adolf von Nassau ziehen. ([[Vigener 1908]] S.138)  (eb)
 
 
==1379==
 
:'''20. April''' - In einer öffentlichen Erklärung nimmt der Rat der Stadt Köln zu einer Fehde Graf Johanns III. von Sayn Stellung. ([[Ennen 1875]] S.286)  (eb)
 
 
==1381==
 
:'''23. Juni''' - Die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier schließen ein auf 6 Jahre angelegtes Bündnis für ihre Einflussbereiche, dem sich alle Lehensmänner anschließen sollen. Darin wollen sie alle Verkehrsverbindungen zu Wasser und zu Lande sicher halten und sich dazu gegenseitig unterstützen. ([[Andernach 1983]] Nr. 119)  (eb)
 
 
:'''25. Oktober''' - Der Kölner Erzbischof Friedrich setzt für das Stift St. Cassius ein Statut in Kraft, in dem auch die Höfe von Altenkirchen und Birnbach benannt werden. ([[Andernach 1983]] Nr.181)  (eb)
 
 
==1382==
 
:'''9. März''' - König Wenzel schließt mit den Fürsten, Grafen, Herren, Knechten und Städten einen Landfrieden am Rhein, der eine Schutz- und Geleitpflicht einschließt. In ihn ist auch der Graf von Sayn einbezogen. ([[Andernach 1983]] Nr. 168 und 169)  (eb)
 
 
==1383==
 
:* Graf Johann von Sayn quittiert dem Erzbischof Friedrich von Köln 20 Gulden Manngeld. ([[Andernach 1983]] Nr. 524)  (eb)
 
 
==1384==
 
:* Graf Johann von Sayn und sein Sohn Gerhard schließen mit Reinhart Herr zu Westerburg einen Sühnevertrag. ([[Lehmann 1866]], S. 206-208, Nr. 56)
 
 
==1386==
 
:'''23. April''' - Graf Johann III. von Sayn gibt Herzog Wilhelm von Berg Besitz zu Lehen. ([[Lacomblet 1853]]. Nr. 906) (eb)
 
 
==1387==
 
:'''4. September''' - Junggraf Gerhard  von Sayn hat eine Fehde mit Herzog Wilhelm von Berg geführt. ([[Lacomblet 1853]]. Nr. 916). (eb)
 
 
==1388==
 
:'''2. Februar''' - Die Brüder Albrecht und Johann von Gebhardshain werden zu Burgmannen des Grafen Johann von Sayn und zum Erhalt der daraus resultierenden Zahlungen werden sie an den Vogt zu Altenkirchen ("vayt zu aldenkirchen") verwiesen ([[Hardt 2012]], S. 370, Nr. 560). (ak)
 
 
:'''21. Mai''' - Die Universität zu Köln wird als vierte Universität im Heiligen Römischen Reich gegründet. Die Gründungsurkunde wird von Papst Urban VI. in Perugia unterzeichnet. Am 6. Januar 1389 wird der Vorlesungsbetrieb aufgenommen. (www.wikipedia.de) Vgl. 1397 (eb)
 
 
==1390==
 
:'''15. Juli''' - Graf Johann III. von Sayn wird in einer Sühneurkunde genannt. ([[Lacomblet 1853]]  Nr. 947) (eb)
 
 
==1393==
 
:'''16. November''' - Erzbischof Friedrich von Köln beklagt Schäden, die Herzog Wilhelm von Berg an beschöflichen Leuten in Saynischen Landen angerichtet hat. ([[Andernach 1987]] Nr. 543)  (eb)
 
 
:'''18. November''' - Herzog Wilhelm von Berg bezeichnet die Schäden, die ihm durch Erzbischof Friedrich von Köln entstanden sind, darunter auch durch saynische Ritter. ([[Andernach 1987]] Nr. 544)  (eb)
 
 
==1395==
 
:'''17. April''' - Junggraf Gerhard von Sayn dankt dem Kölner Erzbischof Friedrich für seine Hilfe, sich aus der Gefangenschaft des Herrn zu Heinsberg zu lösen. ([[Andernach 1987]] Nr. 811)  (eb)
 
 
:'''15. Dezember''' - Der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden macht Wilhelm von Steinebach zu seinem Burgmann in Schönstein. Die fällige Jahresrente zahlt dieser, indem er dem Erzbischof das Eigentum seines Hofes zu Leuzbach mit Zustimmung seiner Ehefrau Irmgard von Koverstein zu erblichem Burglehen aufträgt. ([[Andernach 1987]], Nr. 940)  Hier liegt die urkundliche Ersterwähnung von Leuzbach vor.  (eb)
 
 
==1396==
 
:'''26. Mai''' - In einer Urkunde für die Stadt Köln bekennt sich Junggraf Gerhard von Sayn zu einer Verpflichtung. ([[Ennen 1879]] S.365)  (eb)
 
 
==1397==
 
:'''20. Februar''' - Erzbischof Friedrich von Köln erhält die Klageforderung des Erzbischofs Werner von Trier gegen den Junggraf Gerhard von Sayn und entscheidet. ([[Andernach 1987]] Nr. 1228 und 1229)  (eb)
 
 
:'''März''' - Als erster Student aus Altenkirchen an der Universität Köln wird in den Matrikeln ''Johann in den Kaeten'' verzeichnet. ([[Keussen 1892]] Bd. I, S.70) (eb)
 
 
:'''13. bis 19. Mai''' - In Frankfurt findet ein Fürsten- und Städtetag statt. Unter den Teilnehmern sind im Gefolge des Kölner Erzbischofs Friedrich der Sayner Altgraf unf Junggraf. ([[Andernach 1987]] Nr. 1270)  (eb)
 
 
==1398==
 
:'''2. Juni''' - Graf Johann III. zu Sayn wird von Pfalzgraf Rupprecht III. mit den Grafschaften Sayn und Solms und den Lehen in der Grafschaft Virneburg belehnt. ([[Koch/Winkelmann 1894]] Nr. 5906)  (eb)
 
 
:'''Oktober''' - Graf Johann III. zu Sayn wird in einem Revers für die ganze Grafschaft als pfälzischer Lehensnehmer genannt. ([[Günther 1825b]] Nr. 659, S. 937-938; siehe auch ([[Bericht 1661]], S.19-20) (eb)
 
 
==1400==
 
:'''20. August''' - Die vier rheinischen Kurfürsten setzen in Oberlahnstein den seit 1376 deutschen König Wenzel von Luxemburg ab. Unter den Unterzeichnern der Urkunde finden sich mehrere rheinische Grafen aus der Nachbarschaft der Sayner, nicht aber dieser selbst. ([[Günther 1825b]] Nr. 665, S. 948-949)  (eb)
 
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Aktuelle Version vom 23. Mai 2013, 14:54 Uhr