1831 - 1840

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1831

Jahr 1830 - Die Ernteausfälle im Regierungsbezirk Koblenz betragen beim Roggen 40%. (Bass 1991, S. 57) (eb)
1. August - Der Zunftzwang wird aufgehoben. (Heer 1987, S.214) (eb)
13. September - Zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung der grassierenden Cholera ergeht die Anweisung, dass bei Tranporten aus Nassau in Gieleroth die Fuhrwerke stehen bleiben müssen, bis in Altenkirchen die Pässe und Gesundheitsscheine geprüft wurden und die Weiterfahrt schriftlich genehmigt ist. (Amtsblatt, Nr.52, 18.9.1831, S.522) Tatsächlich hat eine keinen Fall von Cholera im Westerwald gegeben. (Stollenwerk 1979)(eb)
31. Dezember - Nach einer Statistik zur Bevölkerung in den Bürgermeistereien wurden im späteren Synagogenbezirk Altenkirchen 144 Juden ermittelt. (Amtsblatt, Nr. 25, 26.5.1832, S. 241) (eb)

1832

  • Der von der Regierung in Koblenz mit der Führung der Verhandlungen mit dem Herzogtum Nassau über die Grenzberichtung beauftragte Altenkirchener Landrat Koch kann die Verhandlungen für die Kreise Altenkirchen, Neuwied und Koblenz abschließen. (Schubert 1925, S.37) (eb)
27. April - Die Versteigerung der Kirche und einiger Wohngebäude des ehemaligen Klosters Marienthal wird angekündigt. (Amtsblatt, Nr. 16, 7.4.1832, S. 127) (eb)
5. Juli - Der zweite Bundesbeschluß über Maßregeln zur Aufrechthaltung der gesetzlichen Ruhe und Ordnung im Deutschen Bunde verhindert die Bildung politischer Vereinigungen. (Gesetzsammlung, Nr. 20, 20.10.1832, S.216-221) (eb)
9. August - Der Beschluß des Deutschen Bundes betreffend Petitionen und Protestationen gegen die von der Gesamtheit des Bundes im Interesse der inneren Ruhe und gesetzlichen Ordnung gefaßten Bundesbeschlüsse versucht Protestaktionen im Keim zu ersticken. (Huber 1990) (eb)
12. September - Zu Beigeordneten der Bürgermeisterei Altenkirchen sind Carl Schulzmann und Christian Ernst aus Altenkirchen ernannt worden. (Amtsblatt, Nr. 49, 3.10.1832, S. 427) (eb)
25. September - Als gesetzliche Feiertage gelten in der Rheinprovinz: Neujahr, Christi Himmelfahrt, Allerheiligen, Christtag, Ostermontag, Pfingstmontag, zweiter Weihnachtstag, Buß- und Bitttag. (Amtsblatt, Nr. 51, 12.10.1832, S.434) (eb)

1833

  • Für das Jahr 1833 werden Jahrmärkte am 29. Mai, 28. Oktober und 23. Dezember, sowie Kram-und Viehmärkte angekündigt. (Der Kleine Koblenzer Bote, 1833, S. 35) (eb)
  • Der Holzeinschlag im Körperschaftswald des Forstamts Altenkirchen bringt nur 1 bis 2 % des Bauholzes und insgesamt nur 10 % des heutigen Holzertrags. (Habbel 1994, S.86-87) (eb)
  • Auf dem Arc de Triomphe in Paris wird die Sterbeszene General Marceaus in Altenkirchen in einem Flachrelief von Philippe Lemaire dargestellt. (Menneking 1995a, S.83) (eb)
  • Der Papiermachermeister J.H.Laubenburg von der Papiermühle Jagenberg aus Solingen kauft die Papiermühle im Hoffnungsthal. (Ascheid 1972, S. 76-77) Vgl. zum Namen den Eintrag im Verzeichnis der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig. (eb)
8. März - In einer Nachweisung der im Bauhandwerk vorhandenen Meister, die zur selbstständigen Ausübung ihres Gewerbes berechtigt sind, werden für Altenkirchen aufgeführt: die Maurermeister Carl Langenberg jun., Wilhelm Sturm und Heinrich Haberkam, die Zimmermeister Mathias Rottler und Joseph Korbacher. (Amtsblatt, Nr. 20, 13.4.1833, Beilage) (eb)
24. April - Nach dem Ende des Zunftzwangs führt Preußen den Wanderpass für Wanderburschen ein, der die Wanderdauer und den Wanderweg festlegt, damit er nicht mit einem Wohnsitzlosen verwechselt wird, der von der Polizei jederzeit zur Feststellung der Identität festgenommen werden kann. (Heer 1987, S.214) (eb)
5. Juni - Die durch Tod verwaiste Apothekerstelle wird Wilhelm Josef Zinken übergeben. (Amtsblatt, Nr. 37, 21.6.1833,S.245) (eb)
30. Juni - Im Schlußprotokoll der Wiener Ministerkonferenzen des Deutschen Bundes werden verschärfte Maßnahmen zur Pressezensur und zur Kontrolle der Studenten und Professoren beschlossen. (Huber 1990) (eb)
14. Juli - In Koblenz wird eine Handelskammer eingerichtet, die auch für den Kreis Altenkirchen zuständig ist. (Amtsblatt, Nr.54, 10.9.1833, S.329-331) (eb)
Juli
  • Bei einer Inspektion stellt der Koblenzer Polizeidezernent Heuberger untragbare Zustände im Altenkirchener Gefängnis fest (LHA Koblenz Abt. 441 Nr.4843) (eb)
  • Heuberger stellt fest, dass im Kreis Altenkirchen noch 75 von 110 Lehrern den Wandeltisch hatten , also der Reihe nach bei ihren Schülerm zum Essen gehen mussten. Der Versuch, stattdessen zu einer Bezahlung für die Beköstigung zu kommen, führt erst am 27. April 1850 zum Erfolg. (LHA Koblenz Abt. 441 Nr.9202 (eb)

1834

  • Für das Jahr 1834 werden Jahrmärkte am 21. Mai, 28. Oktober und 22. Dezember, sowie Kram-und Viehmärkte angekündigt. (Der Kleine Koblenzer Bote, 1834, S. 37) (eb)
1. Januar - Mit dem Inkrafttreten der Regeln des Deutschen Zollvereins entfallen die inneren Grenzen; allerdings tritt das Herzogtum Nassau erst zum 1.1.1836 bei. Der Salzschmuggel lebt einstweilen fort, weil Salz neben Spielkarten noch Zollzahlungen unterliegt. (Vierbuchen 1974, S.124) und (Vierbuchen 1982, S.167) (eb)
31.Dezember - Im (späteren) Synagogenbezirk Altenkirchen leben 147 Juden, davon 66 in der Bürgermeisterei Altenkirchen. (Amtsblatt, Nr.42, 9. August 1835, S. 284) (eb)

1835

  • Der katholische Friedhof wird eingerichtet. (Krämer 1995, S. 59) (sts)
  • Eine von Regierungsrat Wahlert erstellte Liste erhaltenswerter Denkmale im Regierungsbezirk Koblenz nennt zwar das Schloss Altenkirchen, spricht ihm aber keinen architektonischen Wert zu. Im Schloss befinden sich 1835 das Dienstlokal des Justizamtes, das Etappengefängnis, das Büro des Zollamtes und der katholische Kirchenraum (Wahlert 1835, S. 131). (ak)
  • Eine Sommerkegelbahn wird beim Hotel von Heinrich Luyken (vgl. Familienverband Luyken unter www.familie-luyken.de) eingerichtet, die bis 1892 betrieben wird. (Nationalblatt, Nr. 183, 8.8.1939) (ak)
10. Januar - 59 Altenkirchener Bürger bilden durch Vertrag eine Schweinehutplatz-Gesellschaft auf den Parzellen Flur 4, Nr.61 und Flur 2, Nr. 45 zwischen der Kölner Straße und dem Driescheider Bach. Der Zweck besteht in der Verwaltung und Verwertung des Geländes. Die Anteile sind nur ungeteilt vererbbar und nicht verpfändbar. Die Erlöse werden nach Anteilen verteilt. Neue Mitglieder werden nicht aufgenommen. (Satzung 1906, S.1) (eb)
15. Januar - Der Bundesbeschluß über das Verbot des Wanderns, der Versammlungen und Verbindungen der deutschen Handwerksgesellen versucht, die Verbreitung politischer Agitation durch polizeiliche Maßnahmen gegen Handwerksgesellen auf Wanderschaft zu unterbinden. (Huber 1990) (eb)
5. März - Eine Kirchenordnung für die evangelischen Gemeinden der Provinz Westphalen und der Rhein-Provinz wird erlassen. (Amtsblatt, No.15, 9.4.1835) (Frankhäuser 1988, S.149) Nach ihr bilden 15 Kirchengemeinden die Kreissynode Altenkirchen. (Bär 1919, S. 512) Sie erhalten das Pfarrerwahlrecht (bis 1911). (Sinemus 1933, S.233) (eb)
21. Mai - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt nach sechs Jahren erneut. Sie findet danach mit wenigen Ausnahmen jährlich an wechselnden Orten des Kirchenkreises statt. (Sinemus 1933, S.50-53) (eb)
24. August - Eine Ortsgruppe des Landwirtschaftlichen Vereins für Rheinpreußen wird mit 13 Mitgliedern gegründet, deren Vorsitz der Landrat hat. (Klein 1926, S.44) (eb) - Geringfügig abweichend gibt Böttcher 1848 (S. 116f.) den 7. August 1835 als Gründungsdatum an. Die Altenkirchener Lokal-Abtheilung des Landwirthschaftlichen Vereins für Rheinpreußen ist die am frühesten gegründete ihrer Art in der gesamten Rhein-Provinz. (ak)

1836

  • Für das Jahr 1836 werden Jahrmärkte am 25. Mai, 28. Oktober und 21. Dezember, sowie Kram-und Viehmärkte angekündigt. (Der Kleine Koblenzer Bote, 1836, S. 37) (eb)
  • Während des Jahres zieht der Wetzlarer Arzt Julius Budge (6.9.1811 Wetzlar-14.7.1888 Greifswald) nach Altenkirchen, um als Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer tätig zu sein. Während seiner sechsjährigen Tätigkeit in der Stadt arbeitet er überdies wissenschaftlich an Untersuchungen über das Nervensystem, die 1841 veröffentlicht werden. Seine Bemühungen um den Erhalt der Stelle als Kreis-Physikus scheitern an seiner jüdischen Religion. Ein Übertritt zum protestantischen Glauben ändert nichts. Bereits 1833 zum Doktor der Medizin promoviert, habilitiert er 1842 in Bonn. 26.12.1843 heiratet er Helene Butschbach, 10. Kind von Christian August Butschbach aus Altenkirchen. Er wird 1847 außerordentlicher Professor in Bonn, 1856 wechselt er als ordentlicher Professor nach Greifswald und wird Direktor des Anatomischen Instituts der Universität, 1868 Geheimer Medizinalrat. (Sartor 1989 a, S.27-34) (eb)
1. Januar - Durch den Beitritt des Herzogtums Nassau zum Deutschen Zollverein (Gesetzsammlung Nr. 6, 1.3.1836, S.126-140) verliert Altenkirchen seine wirtschaftliche Grenzlage. (Heimatblatt, Nr.3, 1923, S.12)
2. Januar - Die vier Jahre lang unbesetzte früher reformierte Pfarrerstelle wird mit Peter Schroot besetzt. Pfarrer (Sinemus 1933, S.87-88) (eb)
18. April - Steuerpflichtige Waren aus dem Herzogtum Nassau in den Kreis müssen über Altenkirchen verzollt werden. (Amtsblatt, Nr. 24, 28.4.1836, S. 150) (eb)
18. August - Der Bundesbeschluß über Bestrafung von Vergehen gegen den Deutschen Bund und Auslieferung politischer Verbrecher auf deutschem Bundesgebiete versucht, die Strafverfolgung von politischer Betätigung zu erleichtern. (Huber 1990) (eb)
1. Oktober - Eine Posthalterei wird in Altenkirchen eingerichtet. (Marenbach 2000, S.51) (eb) - Die tägliche Schnellpost Köln - Siegburg wird an drei Tagen in der Woche bis Altenkirchen ausgedehnt, sodass eine direkte Personenpost-Verbindung entsteht. Vom selben Tag an wird die Station von Weyerbusch nach Altenkirchen verlegt und die Post-Expedition Weyerbusch aufgehoben (Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Köln, 21. Jg, 1836, S. 255, Nro. 555.). (ak)

1837

  • Das Gebiet der ehemaligen Grafschaft Sayn-Altenkirchen gehört zu den Teilen des Regierungsbezirks Koblenz, in denen noch immer ältere Provinzial- und Partikular-Rechte in Kraft sind. Hierüber orientiert eine einführende Übersicht "Von den Sayn-Altenkirchenschen Partikular-Rechten" (Zusammenstellung der Provinzial- und Partikular-Rechte 1837, S. XIII-XVIII). (ak)
1. Mai - Von diesem Tag an wird der bisherige Reitpostcours zwischen Frankfurt/M. und Köln auf der über Limburg und Altenkirchen führenden Strecke in eine Personen-Post umgewandelt. In Altenkirchen trifft die von Köln kommende Post montags, donnerstags und samstags um 15:30 Uhr ein und geht unmittelbar weiter nach Frankfurt. Von Frankfurt aus kommt die Post montags, mittwochs und freitags um 05:30 Uhr in Altenkirchen an, von wo es um 06:00 Uhr nach Köln weitergeht. Die Post kann bis zu vier Reisende befördern (Frankfurter Ober-Postamts-Zeitung, Nr. 127, 8. Mai 1837). (ak)
23. August - Die katholische Pfarrei richtet eine Schule ein. (AZ, 25.5.1927) Als erster Lehrer wird Schulamtskandidat Morsbach zum Lehrer und Küster ernannt. (Amtsblatt, Nr. 52, 31.8.1837, S. 349) (eb)
24. August - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. (Sinemus 1933, S.51) (eb)
27. November - Es ergeht ein Ministerialerlass zur Umwandlung der bisherigen Dingschulen in Bezirksschulen (Groh 1962, S.79-83) Die Lehrer werden nunmehr von der Königlichen Regierung in Koblenz eingestellt. (Geitner 1985, S.19) (eb)

1838

  • Für das Jahr 1838 werden Jahrmärkte am 6. Juni, 30. Oktober und 21. Dezember, sowie Kram-und Viehmärkte und 5 Viehmärkte am 10. Januar, 2. und 28. Februar, 12. und 30. November angekündigt. (Der Kleine Koblenzer Bote, 1838, S. 37) (eb)
  • Ferdinand Jagenberg kauft die seit den 1820er Jahren betriebene Papiermühle zu Hoffnungsthal (am Platz des stillgelegten Altenkirchener Hammers) an. (Klein 1926, S. 102; dort weitere Angaben zur Geschichte der Papierfabrik) (ak) Vgl. auch Ascheid 1972. (eb)
1.Januar - Im (späteren) Synagogenbezirk Altenkirchen leben 171 Juden, davon 83 in der Bürgermeisterei Altenkirchen. (Amtsblatt, Nr.31, 2. Juni 1838, S. 189-190) (eb)
20. Juni - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. (Sinemus 1933, S.51) (eb)
26. Oktober - Das Gymnasium inferioris wird in eine höhere Klasse der evangelischen Elementarschule umgewandelt. (Viehmeyer 1959, S.51) Der Predigtamts-Kandidat Gustav Adolf Lang wird zum Rektor und Lehrer der zu errichtenden höheren Klasse der evangelischen Elementarschule provisorisch ernannt. (Amtsblatt, Nr.65, 8.11.1838, S. 381) (eb)
3. November - Es ergeht ein Gesetz über die Eisenbahn-Unternehmungen (Gesetzsammlung, Nr.35, 24.11.1838, S.505-516) (eb)

1839

  • Nach einer Oberpräsidialinstruktion wird vorgeschrieben, dass die Gemeinden zu Forstschutzbeamten nur qualifizierte Personen wählen dürfen, die neben den königlichen Waldungen auch die Gemeindewaldungen beaufsichtigen sollen. (LHA Koblenz Bestand 441 Nummer 11344) zitiert bei (Habbel 1990b, S. 80-81) (eb)
  • Nach Angaben von Steuerkontrolleur Stoll registriert man in diesem Jahr erstmals in Altenkirchen die Kartoffelfäule (Kreissig 1847, S. 64). (ak)
  • Ludwig Budge veröffentlicht seine erste wissenschaftliche Arbeit während seiner ärztlichen Tätigkeit in Altenkirchen: Beitrag zur Lehre von den Sympathien. (Sartor 1989 a, S. 28 und 33) (eb)

31. Januar - Nach Abschluss der Katasterarbeiten in der Rheinprovinz tritt das Grundsteuergesetz in Kraft. (Käding 1913 S. 116) (eb)

9. März - Das Regulativ über die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in Fabriken ergeht. (Gesetzsammlung, Nr.12, 4.5.1839, S.156-158) (eb)
17. März - In Preußen ergeht eine Verordnung über den Verkehr auf den Kunststraßen mit detaillierten Regeln. (Gesetzsammlung, Nr. 6, 23.3.1839, S.80-84) (eb)
27. Oktober - Dr. Ludwig Budge bewirbt sich um die Stelle des Amtsarztes in Altenkirchen. Der Landrat in Altenkirchen weist auf seine jüdische Konfession hin. Im Ergebnis erhält Budge die von Koblenz zu vergebende Stelle nicht. (Sartor 1989 a, S. 29-32) (eb)

1840

  • Der in Altenkirchen am Westerwalde praktizierende Arzt Ludwig Julius Budge veröffentlicht in Bonn: Die Lehre vom Erbrechen : nach Erfahrungen und Versuchen.- (Sartor 1989 a, S.28 und 33) (eb)
6. April - Der Tarif zur Erhebung des Chausseegeldes auf den befestigten Staatsstraßen wird festgesetzt. (Gesetzsammlung, Nr. 6, 6.4.1840, S.94-100) (eb)
21. April - Julius Pheiffer wird zum königlichen Advokaten für die Untergerichte des Kreises Altenkirchen ernannt und hat Anweisung, seinen Wohnsitz in Altenkirchen zu nehmen (Jahrbücher für Preußische Gesetzgebung, Rechtswissenschaft und Rechtswesen, Bd. 35 (1840), S. 696; das bei Krämer 1994b, S.248, mitgeteilte Datum 12.5.1840 bezieht sich wohl auf den Veröffentlichungstermin einer anderweitigen Bekanntmachung). (ak)
3. Juni - Zum evangelischen Lehrer, Küster, Organist und Glöckner wird der Schulamtskandidat Carl Fries ernannt. (Amtsblatt, Nr. 38, 8.7.1840, S.242) (eb)
7. Juni - Durch den Tod Friedrich Wilhelms III. wird Friedrich Wilhelm IV. preußischer König. Es wird Landestrauer für 16 Tage angeordnet. (Gesetzsammlung, Nr.10. 11.6.1840, S.121) (Landesherrschaft) (eb)
4. Juli - Das Gesetz wegen Ablösung der Reallasten in den vormals Nassauischen Landestheilen wird erlassen. (Gesetzsammlung, Nr. 15, 15.8.1840, S. 195-223) (eb)
15. Oktober - Das in ganz Preußen abgehaltene Huldigungsfest zu Ehren des neuen Landesherren wird in Altenkirchen mit einem Festmahl und feierlicher Erleuchtung begangen - verglichen mit anderen Orten in einem bescheidenen Rahmen (Streckfuß 1840, S. 147). (ak)
3. Dezember - Altenkirchen hat nach der Volkszählung 1377 Einwohner. (Statistik 1982 ,S.34) (eb)


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