1541 - 1560

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Inhaltsverzeichnis


1541

  • Kanoniker Johann Goldershoben "de antiqua ecclesia" genannt. (vgl. Höroldt Cassius, S.267) (bb)

1542

  • Die Brüder Johann V. und Sebastian II. regieren die Grafschaft (bis 1555) gemeinsam. (Gensicke 1958, S.339 Anmerkung 15) (Landesherrschaft)(eb)
  • Pestjahr (Orte werden nicht genannt.) (Sinemus 1933, S.242) (eb)

1551

  • Die Pest in Altenkirchen (Sinemus 1933, S.242). (eb) (sts)
  • Die Grafschaft muss vier Reiter und sechs Fußsoldaten zum Reichsheer stellen. (Rausch 1921, S.84) (eb)

1553

  • Pestjahr (Orte werden nicht genannt.) (Sinemus 1933, S.242) (eb)


1554

  • Als katholischer Kaplan wirkt bis 1561 Heinrich Bunt (* um 1532 Hachenburg), ehe er mit Einführung der Reformation lutherisch wird. Er tritt 1573 die lutherische Pfarrstelle an. Pfarrer(Sinemus 1933, S.61) (eb)

1555

10. August - Teilung der Grafschaft Sayn. Schloss und Stadt Altenkirchen fallen an Graf Johann V. (vgl. Sayn 1987, S.188) (eb) - Erbschaftsteilung zwischen Graf Johann V. von Sayn und seinem seit 1542 an der Regierung beteiligten Bruder, Graf Sebastian von Sayn; dabei fallen u.a. Schloss und Stadt Altenkirchen ("Aldenekirchen") sowie Schloss und Stadt Hachenburg an Graf Johann V. (Günther 1826, S. 313-315, Nr. 150). (Landesherrschaft)(ak)

1556

  • Bergordnung des Grafen Sebastian von Sayn; Verbot der Erzausfuhr (vgl. Neu 1956, S.148) (eb)

1559

  • Nach der Augsburger Münzordnung erhalten die Grafen von Sayn das Recht, Gold- und Sibermünzen zu prägen. (vgl. Idelberger 1959, S.68) (eb)

1560

  • Unmittelbar nach dem Tode seines Vaters lässt Graf Adolf in Hachenburg ein Sendgericht unter seinem persönlichen Vorsitz halten, sodass das Jahr 1560 als Zeitpunkt der Einführung der Reformation in der Grafschaft Sayn gelten darf (Bergholz 2008). Diese Darstellung folgt Römheld 1960, der das Faksimile und die Transkription eines Protokolls zum Hachenburger Sendgericht vom 9. August 1560 aus dem damals archivalisch nicht erschlossenen Hachenburger Stadtarchiv vorlegt. Allerdings sind sowohl die gebrachte Transkription als auch die Interpretation des Protokolls mit Fehlern behaftet. Das Protokoll lässt klar erkennen, dass der Send allein im Namen des Grafen, aber nicht unter seinem Vorsitz gehalten wurde. Andererseits belegt es die Ersetzung der katholischen Seelenmessen durch eine Wochenpredigt. Somit ist neben der für 1560 belegten Umwidmung der Einkünfte der Bruderschaften und der Jahrgezeiten bei den Kirchen und Kapellen zur Einrichtung von Schulen (Söhngen 1914, S. 294f.) ein weiterer Beleg für die Einführung der Reformation in der Grafschaft Sayn im Jahre 1560 gegeben. Eine verbesserte Umschrift des Sendprotokolls nebst einer kritischen Sichtung der reformatorischen Aktivitäten des Jahres 1560 liefert Struck 1961 an etwas versteckter Stelle.(ak)
20. März - Mit dem Tod Graf Johanns V. von Sayn tritt Graf Adolf von Sayn (1538-1568) die Nachfolge seines Vaters in der Doppelregentschaft an (Gensicke 1958, S.338 Anmerkung 13). (Landesherrschaft) (eb)
21. September - Die Genehmigung des Antrags an der Kaiser Ferdinand I., Urkunden mit rotem Wachs siegeln zu dürfen (Moser 1749, S.360-362), bedeutet die Anerkennung der Reichsunmittelbarkeit. (Hennes 1961, S.10) (eb)




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