1501 - 1520

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1501

1. Juni - Papst Alexander VI. verfügt in einer Bulle, dass alle im Erzbistum Köln gedruckten Schriften einer Vorzensur unterliegen. (Kapp 1886, S. 530) (eb)

1503

  • Waldgeding von Hilgenroth 1503: "Item hat Kirch Altenkirchen ein Walt über St. Martinus han acht Stücker Eigenthum, treibt man uff jedes stuck 4 schweine, wan ein vol ecker tut in sum 64 schweine ..." (zitiert nach Sayn 1995, S. 185) (sts) Die zitierte Quellenstelle stammt nach Wirtz 1927 (S. 45 mit Hinweis Nr. 94, S. 329) aus der Quelle 4689 des Bestandes 30 im Landeshauptarchiv Koblenz. Sie ist der älteste bekannte Verweis auf das Martins-Patrozinium von Altenkirchen. (eb)
25. Januar - Die Grafen Johann III. von Wied und Gerhard III. von Sayn einigen sich über ihre Streitigkeiten, was zur Freilassung von zwei wiedischen Gefangenen in Altenkirchen führt. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12356) (Hardt 2012, Nr.2446, S. 1481) (eb)

1504

7. Januar - Graf Gerhard III. von Sayn und Graf Gerlach IV. von Isenburg tauschen ihre Leibeigenen von Honneroth und Winkelbach. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12354) (Hardt 2012, S. 1489, Nr. 2460) (eb)
14. Mai - Graf Johann II. von Nassau-Beilstein verabredet sich mit Graf Gerhard III. von Sayn zu einer Besprechung in Altenkirchen, wo sich der Sayner zu der Zeit aufzuhalten scheint (Hardt 2012, S. 1491, Nr. 2464). (ak)
11. August - Graf Gerhard III. von Sayn schließt einen Vergleich mit Graf Johann zu Wied über u.a. Widderstein. (Schultze 1911, Nr. 868) (eb)
30 Oktober - In der Kirchspielen Almersbach, Schöneberg und Höchstenbach werden die Eigenleute zwischen Graf Gerhard III. von Sayn und Heinrich von Reichenstein aufgeteilt. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden best. 340, Nr. 12376) (Hardt 2012, Nr. 2465, S.1491/92) (eb)

1506

16. Januar - Graf Johann VIII. von Sayn (1491-1529) übernimmt die Grafschaft von seinem Onkel. (Nach der von Schwennicke 2010 neu gefassten Zählung, die auch von Hardt 2012 durchgängig benutzt wird; (eb) von Dahlhoff 1874 irrig als V. gezählt.) (ak) Bis zur Volljährigkeit regiert seine Mutter Maria mit. Er ist - Berichtigung: nicht (vgl. 20. März 1560) (ak) - der letzte katholische Graf von Sayn, der im Kloster Marienstatt bestattet wird. (Struif 1999, S.46-47) Die Grafschaft ist völlig überschuldet. (Gensicke 1958, S.338 Anmerkung 2) (Landesherrschaft) (eb)
14. Mai: Die verwitwete Gräfin Johannetta zu Sayn ersucht Pfalzgraf Philipp, ihr Schloss und Stadt Altenkirchen als Witwensitz zu überlassen, wozu dieser am 9. Nov. 1507 seine Zustimmung erteilt (Hardt 2012, S. 1508, Nr. 2491 und S. 1520f., Nr. 2509; Bericht 1661, S. 74-75); einen gegensätzlichen Standpunkt nimmt Anonymus 1664 ein).(ak)
3. Dezember - Graf Johann VIII. zu Sayn bestätigt in einem Revers das pfälzische Lehen auf die Grafschaft. (Günther 1826, Nr. 42, S.146) und (Bericht 1661, S.24-25) (eb)

1507

9. November - Pfalzgraf Philipp bei Rhein gestattet Johannetta von Wied, Altenkirchen als Witwensitz zu nehmen. (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 12427) (Hardt 2012, Nr.2509, S.1521) (eb)

1508

30. Juli - Graf Johann VIII. von Sayn bekennt, dass er den Bürgern von Almersbach Geld schuldet. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Best. 340, Nr. 12443) (Hardt 2012, Nr. 2525, S. 1529) (eb)
13. November - Mit der Wahl Philipps von Daun zum Erzbischof von Köln wird in einem Transfixbrief die Anerkenntnis der Erblandesvereinigung bestimmt. (Lacomblet 1858, Nr. ) (eb)
29. Dezember - Graf Johann VIII. von Sayn gibt die Lehen in Widderstein und Altenkirchen, die früher an die Familie von Widderstein gegangen waren (vgl. den Eintrag vom 5. Januar 1453), an die Familie Wilhelm von Witzelbach. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12454 a) (Hardt 2012, Nr.2535, S. 1534) (eb)

1511

21. Mai - Graf Johann VIII. von Sayn zahlt an das Cassiusstift in Bonn Schulden aus rückständigem Zehnt von Graf Gerhard III. von Sayn zurück. (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 12511) (Hardt 2012, Nr.2582, S.1554) (eb)
21. Mai - Graf Johann VIII. von Sayn bekundet, dass er den Hof Altendorf ("Aldendorff by Aldenkirchen") von den Stiftsherren des Bonner St. Cassius-Stiftes gepachtet hat; die Urkunde verzeichnet die Lage der zugehörigen Güter. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12513) (Hardt 2012, S. 1555f., Nr. 2583) (Staaatsarchiv Düsseldorf - Bestand St. Cassiusstift Nr. 495 a) (ak) (eb)

1512

16. August - Im Kölner Reichstagsabschied gehört die Grafschaft Sayn nach der Einteilung des Reiches unter Kaiser Maximilian I. in Reichskreise zu den 55 Reichsständen im niederrheinisch-westfälischen Reichskreis, die im Kreistag Sitz und Stimme haben. Der Kreistag tagt in Köln. Sein Archiv ist in Düsseldorf. (Dotzauer 1998, S.297-331)(eb)

1514

3. Februar - Graf Johann VIII. von Sayn belehnt Johann Mant von Limbach mit dem Hof Dieperzen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12565 a) (Hardt 2012 S. 1586, Nr. 2634) (eb)
14. September - Dietrich, Schultheiß zu Altenkirchen, wird in einer Urkunde von Johann Mandt, Amtmann des Grafen von Sayn, benannt. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 138, Franziskanerkloster Marienthal, Nr. 4) (eb)
26. Dezember - Graf Johann VIII. von Sayn belehnt Wilhelm und Johann von Stelberg mit Gütern in Altenkirchen. Als saynischer Rentmeister wird Tilman Stroe von Altenkirchen benannt. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12581) (Hardt 2012, Nr.2652, S. 1595) (eb)

1515

14. März - Das Domkapitel des Erzbistums Köln wählt Hermann von Wied zum Erzbischof. Der Papst Leo X. bestätigt die Wahl am 26. Juni 1515. Da die Priester- und Bischofsweihe jedoch erst noch vollzogen werden mussten, erfolgt die Inthronisierung erst 1519. (www.wikipedia.de/Hermann V. von Wied) (eb)

1516

14. Juli - Das Stift St. Cassius bestätigt den Erhalt einer Abschlagszahlung von Graf Johann VIII. von Sayn. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12607) (Hardt 2012, S. 1609, Nr. 2675) (eb)

1517

23. April - Gräfin Johannetta von Wied erhält an ihrem Witwensitz 23 Gulden von der Stadt, 9 Gulden vom Landzoll in Altenkirchen und 25 Gulden vom Weinzins in der Stadt. (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 12619 a) (Hardt 2012, Nr.2686, S.1615) (eb)

1520

  • In dem Jahr tritt die Pest auf. (Orte werden nicht genannt.) (Sinemus 1933, S.242) (eb)
30. August - Durch Fakultätsdekret der Kölner Universität werden verschiedene Schriften Luthers als gottlos und irreligiös verdammt und zur Verbrennung bestimmt. (Ennen 1849, S. 51) (eb)
23. Oktober – Karl von Habsburg wird in Aachen von den Erzbischöfen von Köln, Mainz und Trier zum als Karl V. zum Kaiser gekrönt. (www.wikipedia.de/Hermann V. von Wied) (eb)
12. November - In Köln werden während der Krönungsfestlichkeiten für Kaiser Karl V. die Schriften Martin Luthers nach der Androhung des päpstlichen Bannes öffentlich verbrannt. (Deckers 1840, S.18) Diese Schriftenverbrennung betrifft auch die Grafschaft Sayn als Teil des Erzbistums Köln. (eb)





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