1401 - 1500

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1401

  • Der Liber Collatorum entsteht, ein Codex, der alle Patronate über die Pfarrkirchen der Erzdiözese Köln verzeichnet (frühestes Datum im 15. Jahrhundert). (Binterim/Mooren 1828, S. 329) Als Patronate der Pröpste der Bonner Kirche (d.i. das Stift Cassius- und Florentius) werden Altenkirchen, Hachenburg und Kroppach genannt. (S. 341) ((eb)
13. März - Graf Johann III. von Sayn erklärt, im Clevischen Krieg mit seinen bergischen Mitstreitern eine Niederlage gegen den Erzbischof Friedrich von Köln erlitten zu haben. (Lacomblet 1858, Nr. 2) (eb)
13. Dezember - Gerhard Junggraf von Sayn einigt sich mit Herzog Wilhelm von Berg, Blankenberg als Pfand zu erhalten, bis seine Forderungen erfüllt sind. (Lacomblet 1858, Nr. 6) (eb)
Dezember bis Juli 1404 - Es wird eine Fehde zwischen Junggraf Gerhard von Sayn und anderen und dem Herzog von Jülich ausgetragen. (Andernach 1995, Nr. 612) (eb)

1403

vor. 2. April - Eine Sühneversuch zwischen dem Herzog von Berg und dem Junggrafen Gerhard von Sayn bleibt erfolglos. (Oberndorff 1912, Nr. 2885, S. 197) (eb)
3. Februar - Graf Johann von Sayn bekundet unter Mitbesiegelung seine Sohnes Junggraf Gerhard von Sayn, dass er vom Cassiusstift den Hof Aldendorp bei Altenkirchen mit allem Inventar auf 12 Jahre zu Pacht erhalten hat. (Staatsarchiv Düsseldorf - Bestand St. Cassiusstift Nr. 321 a) (eb)
26. Oktober - Junggraf Gerhard von Sayn bittet die Stadt Frankfurt um eine Vermittlung beim Pfalzgrafen und deutschen König Rupprecht III. (Oberndorff 1912, Nr. 3171, S. 220)(eb)

1404

9. Juli - Der Abt von Siegburg schließt sich dem Frieden an, den Herzog Wilhelm von Berg u.a. mit dem Junggrafen Gerhard von Sayn geschlossen hat. (Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, Bestand Berg, Urkunde 1003) (eb)
8. Oktober - Gerhard Junggraf von Sayn einigt sich über die Pfandablösung von Blankenberg. (Lacomblet 1858, Nr. 28) (eb)

1406

16. Mai - Junggraf Gerhard von Sayn wird von Pfalzgraf und König Rupprecht III. als Rat und Diener bezeichnet und mit Einnahmen aus dem Rheinzoll bei Bacharach belohnt. (Oberndorff 1912, Nr. 4416, S. 321) (eb)

1407

27. Juni - Gerhard Junggraf von Sayn zeichnet eine Sühneurkunde nach verlorener Fehde. (Lacomblet 1858, Nr. 47) (eb)

1408

  • Seinem Vater folgt in der Regentschaft bis 1419 Graf Gerhard I. (1378-1419). (Gensicke 1958, S.274 Anmerkung 59 und S.275 Anmerkung 65) (eb) (Landesherrschaft)
13. Februar - Der Kölner Erzbischof Friedrich und Junggraf Gerhard von Sayn erklären ihre gegensetigen Ansprüche für befriedigt. (Andernach 1995, Nr. 2072 und 2073) (eb)
19. Mai - In einem Brief gelobt der Herr auf Reichenstein, den Land- und Flussverkehr seiner Nachbarn, so auch des Junggrafen Gerhard von Sayn, nicht mehr zu stören. (Günther 1825, Nr. 29, S. 125-126) (eb)
5. Juni - Junggraf Gerhard von Sayn siegelt eine Urkunde Wilhelms, Herr auf Reichenstein, der schwört, niemals mehr den Land- und Wasserverkehr zu stören. (Oberndorff 1912, Nr. 5343, S. 398) (eb)

1409

12. August - Pfalzgraf Ruprecht III. belehnt Gerhard I. von Sayn mit der ganzen Grafschaft (RI X, 2.1 Nr. 5922). (eb)
27. Oktober - Als Wilhelm Herr zu Reichenstein Herzog Adolph von Berg Schloss Reichenstein als Offenhaus einräumt, schränkt er diese Bewilligung dahingehend ein, dass der Herzog von dort nicht gegen Graf Gerhard I. von Sayn operieren darf (Lacomblet 1858, Nr. 54). (ak)

1410

9. Februar - Gerhard I. von Sayn ist Mitsiegler einer Fehderegelung, die Graf Wilhelm zu Wied und die Isenburger mit Herzog Adolph von Berg vereinbaren (Lacomblet 1857, Nr. 56). (ak)
28. April - Gerhard I. von Sayn ist Mitsiegler, als Herzog Adolph von Berg und Johann von Loon, Herr zu Heinsberg und Löwenberg über den gemeinsamen Besitz von Blankenberg einen Burgfrieden vereinbaren (Lacomblet 1857, Nr. 58). (ak)

1411

  • Johann, Wilhelm und Bernhard von Coverstein erklären, dass die Kirche von Flammersfeld ein Lehen ihres Onkels Johann von Greifenstein war. (Schultze 1911, Nr. 441) (eb)
5. Februar - Gerhard I. von Sayn ist neben Reinhard von Westerburg einer der Vermittler einer Sühneregelung zwischen Herzog Adolph von Berg einerseits und Graf Gerlach von Wied und Salentin von Isenburg und dessen Söhnen andererseits.(Lacomblet 1857, Nr. 62) (ak)
10. August - Zwischen der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden und Graf Gerhard von Sayn wird eine Beilegung ihres Streits beschlossen. Das Lehen wird erneuert. (Andernach 1995, Nr. 86, S. 49) (eb)

1412

28. Mai - Graf Gerhard I. von Sayn erklärt, dass er mit Herzog Adolph von Berg versöhnt sei. (Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, Bestand Berg, Urkunde 1252) (eb)

1414

20. August - Graf Gerhard I. von Sayn ist mit den Erzbischöfen von Trier und von Köln Empfänger eines Schreibens von Kaiser Sigmund aus Koblenz. (RI XI,1 Nr.1157) (eb)
17. Dezember - Kaiser Sigmund bestätigt Graf Gerhard I. von Sayn in Mainz die Einkünfte aus den Zöllen in Engers und Kaiserswerth, belehnt ihn mit den Straßen durch seine Grafschaft und mit der Münze. (RI XI, 1, Nrn. 1372-1374) (eb)

1415

7. August - Dietrich I. zu Sayn wird angeblich in Altenkirchen geboren. (Gensicke 1958, S. 275 Anmerkung 77) (ak)
1. September - In einem Revers des Grafen Gerhard I. von Sayn wird erklärt, dass er von Erzbischof Dietrich von Köln als Dank für die ihm geleistete Hilfe gegen den Herzog von Berg Schloss und Amt Altenwied als Pfand erhält. (Lacomblet 1857, Nr. 93) (eb)

1419

  • Als Vormund für Dietrich I. und Gerhard II. von Sayn regiert Wilhelm von Sayn, Bruder von Johann IV. (Struif 1999, S.35) (eb) (Landesherrschaft)

1426

12. November - Dietrich von Limbach bekennt sich als Lehensmann und Diener Johanns von Sponheim auf Lebenszeit. Er darf aber nicht gegen einen Grafen von Sayn helfen und dienen. (Mötsch 1990, Nr. 4277, S. 32-33) (eb)

1428

12. April - Graf Dietrich zu Sayn stellt Engelbrecht von Selbach eine Urkunde aus. (Philippi 1927, S. 127) (eb)
12. April - Graf Dietrich zu Sayn gibt jährlich 86 Gulden für die Kirche in Hilgenroth und ein halbes Fuder Wein aus seinem Bestand in Altenkirchen. (LHA Koblenz Best. 30, Nr. 6215) (Hardt 2012, Nr. 864, S. 535) (eb)

1430

  • Honneroth wird als "Huenroide" von einem Gerlach, Schultheiß von Birnbach, erstmals erwähnt. (Dreisbach 1972, S.131) (eb)
29. Januar - Schultheiß Gerhard zu Altenkirchen wird ausdrücklich als Schultheiß des Grafen von Sayn bezeichnet; als Vogtschultheiß wird Thomas von Gollershoben genannt (Struck 1965, S. 310f., Nr. 861). (ak)

1433

  • Landgraf Ludwig [I.] bekundet, dass er, nachdem Graf Dietrich von Sayn, der jährlich Februar 2 40 fl. Lehnsgeld erhielt, gestorben ist, dessen Bruder Graf Gerhard damit als einem Mannlehen belehnt hat unter Vorbehalt des Rückkaufs für 600 fl.. (Landgrafen-Regesten online Nr. 2942) (eb)

1436

30. März - In einem Vertrag zwischen dem Landgrafen Ludwig I. von Hessen und Graf Dietrich von Sayn werden Regeln für künftige Streitigkeiten aufgestellt. (Landgrafen-Regesten online Nr. 12263) (eb)

1437

21. Januar - Das Erbe wird zwischen den Brüdern Dietrich und Gerhard II. geteilt, wobei Dietrich (bis 1452) u.a. die Grafschaft Sayn behält. (Gensicke 1958, S.275 Anmerkung 82) (Landesherrschaft) (eb)

1440

20. Mai - König Friedrich III. fordert die Erzbischöfe und Grafen der Umgebung, auch die Grafen von Sayn, zum Schutz der Kölner Geistlichkeit auf. (RI, XIII, H.7 Nr. 1) (eb)

1442

24. Februar - König Friedrich III. belehnt den Grafen Dietrich von Sayn mit den ererbten Reichslehen. (RI, XIII H.5 Nr. 12) (eb)

1445

24. Maerz - Graf Dietrich von Sayn gelobt dem Koelner Erzbischof Dietrich Kriegshilfe gegen den Herzog von Cleve. (Lacomblet 1857, Nr. 267) (eb)

1449

3. Februar - Graf Dietrich von Sayn bekundet, dass er den Hof Aldendorp bei Altenkirchen auf 12 Jahre pachtet. (Staatsarchiv Düsseldorf - Bestand St. Cassiusstift Nr. 423 a) (eb)

1450

  • Graf Dietrich von Sayn bestätigt in einem Revers das pfälzische Lehen der Grafschaft. (Günther 1825, Nr. 235, S. 480) und (Bericht 1661, S.19-21) (eb)

1452

  • Nach dem Tod seines kinderlosen Bruders übernimmmt Graf Gerhard II. bis 1493 die Regentschaft. (Gensicke 1958, S.275 Anmerkung 81) (Landesherrschaft) Gerhard von Sayn war Domherr in Köln und Propst in Aachen, ehe er den geistlichen Stand für die Übernahme der Regentschaft aufgibt. (Vogel 1842, S. 39-40) (eb)
  • Graf Gerhard II. von Sayn legt Streitigkeiten zwischen Dechant und Kapitel des Cassiusstifts wegen Diensten und Gütern in Altenkirchen gütlich bei. (Landeshauptarchiv Koblenz Bestand 30, Nr. 6942, zitiert nach Höroldt 1984, S. 181, Anmerkung 143)) (eb)
11. November - Kaiser Friedrich III. belehnt den Grafen Gerhard II. von Sayn mit den Reichslehen, die sein Bruder empfangen hatte. (RI, XIII H.5 Nr. 98) (eb)

1453

5. Januar - Arnold von Widderstein wird u. a. mit einem Burgsitz an der Niederpforte zu Altenkirchen belehnt. (LHA Koblenz, Best. 30, N2. 6246) (Hardt 2012, S. 752, Nr. 1233) (ak) Vgl. dazu den Eintrag zum 29.12.1578. (eb)
1. Juli - In Altenkirchen findet eine Gerichtsverhandlung statt, nach der Untertanen des Grafen Wilhelm zu Wied, die von solchen des Grafen Gerhard II. von Sayn gefangen worden waren, wieder freigelassen werden müssen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 10793) (Hardt 2012, Nr.1257, S. 771) (eb)

1454

  • Das Bonner Stift St. Cassius meldet, welche Orte dem Stift abgabenpflichtig sind: darunter Altenkirchen und Bergenhausen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 3778, S. 14 f) (Hardt 2012, S. 812, Nr. 1334) (eb)
21. August - erwähnt: Gerlach als Schultheiß von Altenkirchen. (In Briefwechsel Sayn-Berg (bb)

1455

18. Juni - In einem Weistum für den Bann Maxsain wird Friedrich von Gollershoben als Schultheiß des Grafen von Sayn benannt. (Schultze 1911Nr. 594) (eb)

1456

17. März: Das Gericht zu Altenkirchen vor der Pforte tagt unter Schultheiß Gerlach von Honneroth ("Hunrode") und bezeugt den Verkauf des großen und kleinen Zehnten zu Streithausen. Da das aus Schultheiß, Richter und Schöffen gebildete Gericht über kein eigenes Siegel verfügt, siegelt Arnold von Widderstein als "guter Freund". (Struck 1965, Nr. 1021, S. 382f.) (ak)
4. April - Graf Gerhard II. von Sayn nimmt an der Entwicklung des Klosters Marienstatt anlässlich einer Visitation durch den Abt von Heisterbach Anteil und Einfluss. (Hillen 2012, S. 93) (eb)

1458

25. Januar - Graf Gerhard von Sayn wird in einer Schiedsurkunde zur Beraubung kölnischer Kaufleute durch den Grafen von Westerburg genannt. (Lacomblet 1857, Nr. 315) (eb)

1459

24. Juli - Graf Wilhelm zu Wied verpfändet Graf Gerhard zu Sayn die Kirchspiele Almersbach, Schöneberg und Höchstenbach. (Schultze 1911, Nr. 616) (eb)

1461

  • Altenkirchen, Schloss, Stadt und Kirchspiel samt der Kirchspiele Flammersfeld und Mehren werden als kölnisches Lehen genannt. Altenkirchen wurde lange Zeit nicht als Lehen vergeben und galt daher als Allod. (Rausch 1921, S.41) (bw) - Rausch hat diese Angabe sicher dem am 14. März 1662 über bisher strittige Lehensfragen geschlossenen Vergleich zwischen dem Kölner Kurfürsten Maximilian Heinrich einerseits und Herzog Johann Georg zu Sachsen-Eisenach sowie Graf Salentin Ernst zu Manderscheid andererseits entnommen, der im sechsten Punkt feststellte, das Amt Altenkirchen sei 1461 noch unwidersprochen von Köln lehensrührig gewesen. Vgl. Lünig 1727, Nr. XXVI, Sp. 1483-1488. (ak)

1463

22. Januar - Kaiser Friedrich III.gebietet allen Reichsuntertanen den Schutz Graf Gerhards II. von Sayn. (RI, XIII, H. 9 Nr.181) (eb)
26. März - Graf Gerhard II. tritt als nach dem Domkapitel Erstgenannter der Erblandesvereinigung bei, dem Zusammenschluss der Stände des Erzbistums Köln. (Lünig 1713, S. 435-444) Der Text ist bei Lacomblet 1858, (Nr.325) abgedruckt. (eb)

1464

  • Graf Gerhard II. von Sayn (1420-1493) bildet das Gericht Altenkirchen aus den Kirchspielen Birnbach, Altenkirchen, Flammersfeld, Mehren, Hamm und Leuscheid. (Baldus 1986, S.172) (eb)
9. August - Das Kapitel des Bonner Cassiusstiftes führt Klage darüber, dass Hennen Hasen von Ingelbach als Bote und Knecht des Hofes zu Altenkirchen Hofgut veruntreut hätte; er wird durch Luyten Hennen ersetzt. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 11236) (Hardt 2012, S. 970, Nr. 1600) (ak)

1465

19. Juli - Kaiser Friedrich III. belehnt Graf Gerhard II. von Sayn mit den ererbten Reichslehen. (RI, XIII, H.9 Nr. 203) (eb)
12. Oktober - Puliziert wird eine erste saynische Landesordnung, gegeben von Graf Gerhard II. von Sayn (Burbach 1999, S. 205-210); vgl. auch Neumann 1998. (eb) - Es handelt sich um eine der frühesten Landesordnungen des römisch-deutschen Reiches; sie enthält keine konkret auf Altenkirchen bezogenen Bestimmungen. Eine Edition des vollständigen Textes bietet Neumann 1998, S.168-174. (ak)

1466

  • Als Berechnungsgrundlage für die Reichssteuer, die die Grafschaft Sayn zu entrichten hat, wird ein "Anschlag" von 3 Reitern und 6 Fußknechten festgesetzt, eine Berechnungseinheit, die eigentlich den Beitrag zum Romzugheer bei der Erwerbung der Kaiserkrone bedeutete. (Vierbuchen 1988, S.135) (eb)
18. Dezember - Vertrag zwischen Landgraf Ludwig II. von Hessen, Graf Johann von Nassau, Vianden und Dietz, Graf Philipp von Nassau-Saarbrücken und Graf Gerhard von Sayn, worin ein gemeiner Landfrieden für 12 Jahre errichtet wird. (Landgrafen-Regesten online Nr. 12257) (eb)

1467

20. August - Kaiser Friedrich III. erlässt einen 5-jährigen Landfrieden. (RI, XIII, H. 11 Nr. 368) (eb)
14. November - Kaiser Friedrich III. ernennt Graf Gerhard II. von Sayn zum Statthalter über die geheimen Westfälischen Gerichte. (RI XIII H. 9 Nr. 203) Dieses Amt hat Graf Gerhard II. ausweislich einer Urkunde vom 4. Juli 1475 bis in dieses Jahr ausgefüllt. Im Oktober wurde ein Nachfolger bestellt. (Vogel 1842, S. 70) Zu seinem Wirken vgl. auch Lindner 1888. (eb)

1468

22. August - Kaiser Friedrich III. teilt allen Reichsständen, darunter auch Graf Gerhard II. von Sayn mit, dass er zur Unterstützung des vom Papst ausgerufenen Kreuzzugs für König Matthias von Ungarn gegen die Türken aufgerufen hat. (RI, XIII, H. 15 Nr.227) (eb)

1469

1. Mai - Graf Gerhard II. von Sayn gibt seinem Schwager Johann von Nassau die Erlaubnis, einen Fischweiher im Asdorftal auf saynisches Gebiet zu erweitern. (Philippi 1927, S. 265-266) (eb)

1470

12. Juni - Kaiser Friedrich III. verpflichtet zur Durchsetzung seines Landfriedens gegen den Pfalzgrafen bei Rhein alle genannten Großen des Reiches, so auch Graf Gerhard II. von Sayn. (RI, XIII, H. 4 Nr. 504) (eb)

1471

3. März - Graf Gerhard II. zu Sayn verpflichtet sich gegen den Herzog Gerhard von Jülich und Berg und dessen Gemahlin Sophia von Sachsen, welche Schloss und Stadt Altenkirchen sowie die Kirchspiele ("sloss und stat zur Aldenkirchen mit synen kirspellen und zogehoere") in ihren Schutz genommen haben; Schloss Altenkirchen soll stets mit Lebens- und Kriegsmitteln ("mit prouanden und aller gereitschaft") versorgt gehalten werden. (Lacomblet 1857, S. 443, Nr. 353) (ak) (Hardt 2012, Nr.1781, S.1081) (eb)
23. April - Kaiser Friedrich III. fordert Graf Gerhard II. von Sayn auf, in Regensburg über Maßnahmen gegen die Türken mit zu beraten. (RI, XIII, H. 5 Nr. 216) (eb)
24. Juli - Kaiser Friedrich III. erlässt einen 4-jährigen Landfrieden. (RI, XIII, H.2 Nr. 129) (eb)

1473

29. März - Das Kölner Domkapitel fordert den Gehorsam gegenüber dem gewählten Stiftsverweser Hermann von Hessen. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehört auch Gerhard II. von Sayn. In einem Anhang(Transfixbrief) bestätigt Hermann von Hessen die Erblandesvereinigung. (Lacomblet 1858, Nr. 363) (eb)
17. Juli - Hermann von Hessen als Protector von Köln entsendet Graf Gerhard II. von Sayn als einen der Gesandten zum Herzog Carl von Burgund (Lacomblet 1858, Nr. 368) (eb)
23. Juli - Kaiser Friedrich III. fordert Graf Gerhard II. von Sayn auf, an den Beratungen in Regensburg zur Abwehr der Bedrohung durch die Türken teilzunehmen. (RI, XIII H. 5 Nr. 241) (eb)

1474

  • Im Zusammenhang mit dem kölnisch-burgundischen Krieg (auch Burgundischer Krieg oder missverständlich nur Kölnischer Krieg genannt) ziehen Truppen aus dem Hessischen von Driedorf über Hachenburg kommend über Altenkirchen Richtung Siegburg (Landau 1840, S. 175). (ak)

1475

  • Das 1475 ausgeschriebene "Mann-Buch der Grafschaft Sayn" verzeichnet 216 Namen der Lehensträger in der Grafschaft Sayn (vgl. Idelberger 1973, S.109) (eb) - Einen Bezug zu Altenkirchen weisen die folgenden Einträge auf: Die Brüder Gerhard Gilbrecht und Godehardt von Gebhardshain genannt von Kotzenroth haben 3 Mark Geld zu Altenkirchen zu Lehen (S. 138); Gerhard von Bicken, Adolph von Neuenhof genannt von der Leien und Johann von Hattert haben ihren Teil u. a. der Güter zu Koberstein, nämlich Haus und Weiher zu Koberstein innerhalb des äußersten Grabens und die Fischerei im Erbach von dessen Mündung in die "Soren" (Sörther Bach) an aufwärts (S. 139); Wilhelm von Imhausen hatte 5 Mark Geld aus der Weidbede ("vaid-bede") zu Altenkirchen zu Lehen (S. 141); Johann von Widderstein hat Burgsitz und Haus zu Altenkirchen und einen Hof zu Bergenhausen zu Lehen (S. 146). (Reisach 1835) (ak)
26. Februar - Kaiser Friedrich III. (von Habsburg) fordert Gerhard II. von Sayn auf, sich zum Schutz der Stadt Neuss einzufinden. (RI, III, H.5 Nr. 257)
Mai - Graf Gerhard III. von Sayn ist unter den Teilnehmern des Feldzugs gegen Herzog Karl von Burgund vor Neuss. (Ulrich 1889, S.150-154) (eb)
8. September - In einer Urkunde Kaiser Friedrichs III. wird Graf Gerhard II. von Sayn lobend erwähnt. (Lacomblet 1857, Nr. 381) (eb)
12. September - Kaiser Friedrich III. ernennt Graf Gerhard II. von Sayn zum Mitglied des Großen Rates der Stadt Köln. (RI, III, H.5 Nr. 270) (eb)

1476

27. März - Graf Gerhard II. von Sayn richtet von Freusburg aus einen Brief an Voloquinus von Attendorf, Pfarrer in Altenkirchen. ("Voloquino de Attendorf artium liberalium magistro et pastori jn Ald[en]kirchenn") (http://www.mgh-bibliothek.de/digilib/ms96.html) (ak)
24. Juli - Graf Gerhard II. von Sayn beklagt Rechtsverletzungen seines Schwagers Johann von Nassau im Selbacher Grund. (Philippi 1927, S. 302-307) (eb)
13. Oktober - Wilhelm von Gollershoben wird als Schultheiß von Altenkirchen erwähnt. (Briefwechsel Sayn-Berg 1449-1490 S.299. HStA Wiesbaden 340/3525) (bb)

1477

September - Graf Gerhard II. zu Sayn bestätigt in einem Revers das pfälzische Lehen auf die ganze Grafschaft. (Bericht 1661, S. 21-22) (eb)
12. Oktober - Graf Gerhard von Sayn und Herzog Wilhelm von Jülich schlichten einen alten Streit. (Lacomblet 1857, Nr. 393) (eb)

1478

14. April - In einem Weistum über die Bestrafung eines Mordes werden als Schöffen des Hohen Gerichts zu Altenkirchen genannt: Wilhelm von Goldingshoben, Schultheiß in Altenkirchen, Heyntze von Roede, Richter in Flammersfeld, Johann Stockener, Richter in Mehren, Dristen, Richter in Birnbach, Heynrich Smyt, Richter in Hamm und Johann von Bosenhusen, Richter in Altenkirchen. (Rausch 1921, S.73) (eb)
20. August - Graf Gerhard II.von Sayn und Graf Johann von Nassau einigen sich über ihre Streitigkeiten im Selbacher Grund. Sie gestatten ihren Untertanen wechselseitig die Tätigkeit des Eisenhüttens und des Bezug von Kohlen aus der jeweils anderen Grafschaft. (Philippi 1927 S. 318-321) (eb)

1479

17. März - Papst Sixtus IV. erteilt der Universität Köln das Recht, mit Vorzensur gegen Drucker, Käufer und Leser ketzerischer Bücher in der Erzdiözese vorzugehen. (Kapp 1886, S. 526) (eb)
8. November - Papst Sixtus IV. fordert Graf Gerhard von Sayn auf, dem Kardinalbischof Johann Baptist Zeno bei der Übernahme der Propstei des Cassiusstifts behilflich zu sein. (Staatsarchiv Düsseldorf - Bestand St. Cassiusstift Nr. 450) (eb)

1482

29. Januar - Ritter Adam von Ottenstein wird als saynischer Amtmann genannt. (Philippi 1927, S. 330) (eb)

1484

3. Februar - Graf Gerhard II. von Sayn weist Elisabeth von Sierck Schloss und Stadt Altenkirchen als Wittumssitz zu (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 11836), (Hardt 2012, Nr. 2029, S.1223). (eb)
3. August - Graf Friedrich IV. zu Wied bekennt, dass er die an Sayn verpfändeten Kirchspiele Almersbach, Höchstenbach und Schöneberg zurückerhalten hat.(Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Best. 340, Nr. 11856 (Hardt 2012, Nr. 2051, S. 1234) (eb)

1485

  • Als Berechnungsgrundlage für die Reichssteuer, die die Grafschaft Sayn zu entrichten hat, wird ein "Anschlag" von 7 Reitern und 6 Fußknechten festgesetzt, eine Berechnungseinheit, die eigentlich den Beitrag zum Romzugheer bei der Erwerbung der Kaiserkrone bedeutete. (Vierbuchen 1988, S.135) (eb)
2. August - Graf Gerhard II. von Sayn und sein Schwager Graf Johann von Nassau einigen sich über eine Berufungsinstanz zu ihrem gemeinsamen Gericht in Burbach. (Philippi 1927, S. 355-356) (eb)

1486

17. März - Kaiser Friedrich III. erlässt einen 10-jährigen Landfrieden. (RI, XIII, H.7 Nr.691) (eb)

1488

  • Das Schloss in Altenkirchen wird bis 1529 Witwensitz von Johannette von Wied, Frau Gerhards II. von Sayn (Sommerfeld o. D., S. 63 ) (eb) - Der Heiratsvertrag zwischen Gerhard zu Sayn und Wilhelm und Johann Graf zu Wied betreffend Gerhards Heirat mit Johannetta zu Wied, Schwester der letzteren, wird am 5. Juli 1489 geschlossen. In das Jahr 1488 (14. April, 21. Dezember) datiert die vorausgegangene Eheberedung. Altenkirchen betreffende Regelungen zum Wittumssitz sind in diesen Jahren nicht formuliert worden (Schultze 1911, S. 103f. und S. 106). Erst 1506 scheint die verwitwete Johannetta zu Sayn in diese Richtung aktiv geworden zu sein. Die Frage, ob Johannetta zu Wied bereits 1489 oder erst nach dem Tod ihres Gatten Altenkirchen als Wittum erhielt, wurde im Rahmen lehensrechtlicher Auseinandersetzungen kontrovers behandelt. (Anonymus 1664, Kap. XXVII) (ak)
26. Februar - Graf Gerhard II. zu Sayn belehnt Philipp von Reifenberg mit Einnahmen aus dem Hof Honneroth. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12237 f) (Hardt 2012, S. 1278, Nr. 2126) (eb)
16.März - Kaiser Friedrich III. befiehlt Graf Gerhard II. von Sayn, sich zur Hilfeleistung in Köln einzufinden. (RI, XIII H. 5 Nr. 315) (eb)
5. Dezember - Volprecht, Pastor zu Altenkirchen (Pfarrer), beurkundet ein Notariatsinstrument (Hardt 2012, S. 1290, Nr. 2144). (ak)

1489

  • Eine erste Eintragung in das Mirakelbuch von Marienthal belegt die Verbindungen der Gläubigen auch aus Altenkirchen zur Wallfahrtskirche in Marienthal. (Busch 1982, S.410-424, Nr. 47 und 48) (eb)
5. Juli - In Altenkirchen finden die Hochzeitsfeierlichkeiten zu der im Vorjahr verabredeten Ehe in Anwesenheit des regionalen Adels statt. (Seelbach,A. 1990, S.264) Der Ehevertrag ist bei Schultze 1911 genannt.(Nr. 772) (eb)
vor 19. September - Kaiser Friedrich III. fordert von Gerhard II. von Sayn die Stellung von 3 Mann zu Pferde und 4 Mann zu Fuß und Wagen in Kriegszeiten. (RI, XIII H. 5 Nr. 329) (eb)

1490

2. April - Junggraf Gerhard III. von Sayn erhält von Graf Wilhelm von Wied als Heiratsgabe zur Heirat mit Johannette von Wied als Teilbetrag die bisher wiedischen Kirchspiele von Almersbach, Schöneberg und Höchstenbach. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12088 b) (Hardt 2012, Nr. 2193, S.1324) (eb)
14. April - Graf Gerhard II. von Sayn belehnt Johann von Selbach mit dem halben Zehnt in Kraam. (Philippi 1927, S. 386) (eb)
14. Juli - Papstbulle für den Grafen Sayn:
Ostiensi Episcopi bulla,
vermöge deren er Graf Gerharden zu Sayn und seiner Gemahlin erlaubet
auf die Fasttäge an statt des Oehls, weil ihr clima rauh und daselbst keine
Oelbäume wüchsen, Butter und Milchwerk, ausgenommen Käß, sich zu gebrauchen
und zu eßen.
Ao 1490 orig.
(Quelle: In den aufgelisteten Papstbullen: Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340 Nr.1194 R.) (bb)
25. Juli - Die Grafen Wilhelm III. von Jülich und Gerhard II. von Sayn legen ihre Streitigkeiten bei und erklären brieflich, gesiegelt von Johann von Widderstein und Bertram von Nesselrode, dass wechselseitig Zins- und Zollfreiheit für die Untertanen in Blankenberg, Amt Windeck und Sayn, Amt Altenkirchen und Amt Hachenburg gelten soll. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12106) (Hardt 2012, Nr.2207, S. 1331) (eb)
15. Oktober - Wolf von Mülldorf verkauft an Junggraf Gerhard III. von Sayn den Hof zu Schöneberg. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12109) (Hardt 2012, Nr. 2213, S.1334) (eb)
19. Oktober - Graf Gerhard II. von Sayn belehnt Cuno und Dietrich von Widderstein mit Gütern in Bergenhausen und Altenkirchen. (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 12109 a) (Hardt 2012, Nr.2214, S.1335) (eb)

1491

24. Mai - Graf Gerhard II. von Sayn bestimmt in seinem Testament, sein ältester Sohn Gerhard solle allein Graf zu Sayn sein und Sayn, Hachenburg und Altenkirchen ("Aldenkirchen") mit allen Renten, Gülten, Nutzungen und Gefällen erhalten (Günther 1825, S. 700-708, Nr. 385) (ak) (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 12126) (Hardt 2012, Nr.2228, S.1344ff.) (eb)
25. Juni - Kaiser Friedrich III. regt eine friedliche Beilegung des Streits der Stadt Köln mit Graf Gerhard (III.) von Sayn um den der Stadt Köln verliehenen Rheinzoll an. (RI, XIII, H.5 Nr. 340) (eb)

1492

7. Februar - Als Kaplan und Kirchengeschworene der Liebfrauenkapelle zu Hilgenroth bekunden, dass sie die Helmerother Mühle und Ölmühle von Graf Gerhard II. von Sayn und dessen Sohn erworben haben, wird der Vorgang auch von Volquin, Pastor zu Altenkirchen (Pfarrer), und Gobel, Richter zu Altenkirchen, beurkundet. (Hardt 2012, S. 1358f., Nr. 2246) (ak)

1493

  • Das Vogtgericht ist "nicht mehr nur für die Stadt, sondern für das ganze Kirchspiel zuständig." (650 Jahre Kettenhausen, S. 36) (sts)
20. Januar - Mit dem Tod Graf Gerhards II. von Sayn tritt sein Sohn Graf Gerhard III. von Sayn die Landesherrschaft an. (Gensicke 1958, S.275 Anmerkung 81) (eb)
  • In der Kanzlei des Grafen von Sayn entsteht das Chronicon Sainense et Nassawiense. Da diese Schrift auf S. 216 v als letztes überliefertes beschriebenes Blatt einen Bericht über den Tod des Grafen Gerhard enthält, kann sie nur nach seinem Tode entstanden sein; sie wird aber im Text selbst dem Jahr 1491 zugeschrieben. (http://www.mgh-bibliothek.de/digilib/ms96.html). (eb) - Präzisierung: Das "Chronicon Sainense" vereinigt Texte aus unterschiedlichen Jahren und kann nicht einem einzigen Entstehungsjahr zugeschrieben werden. (ak)
5. Februar - Graf Gerhard III. von Sayn quittiert eine Zahlung des Landgrafen Wilhelm III. von Hessen, die dieser seinem Vater schuldete. (Demandt 1970, Nr. 2304) (eb)

1494

22. Juni - Im Teilungs-Recess zwischen Graf Gerhard III. und Graf Sebastian von Sayn sind keine Bestimmungen enthalten, die speziell Altenkirchen betreffen (Lünig 1720, S. 1012f.). (ak)
29. Dezember - Thomas von Nassau einigt sich mit Graf Gerhard von Sayn hinsichtlich seiner Forderungen von dem Hof Bergenhausen und wird Lehensmann des Grafen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12228) (Hardt 2012, S. 1401f., Nr. 2317) (ak)

1495

8. März - Graf Gerhard III. von Sayn (1454-1506) belehnt den Ministerialen Johann Mant von Limbach mit den Höfen Coverstein und Dieperzen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12228 d) (Hardt 2012, S. 1404, Nr. 2322) (eb)
7. August - Kaiser Maximilian I. erlässt einen allgemeinen Ewigen Reichslandfrieden mit Fehdeverbot und Straffolgen bei Nichtbeachtung. (RI, XIV,1 Nr. 2251) (eb)

1496

19. September - Graf Gerhard III. von Sayn wird vom Pfalzgrafen bei Rhein für die Grafschaft Sayn als pfälzischer Lehensnehmer bestätigt. (Schultze 1911, Nr. 818) (eb)
11. Oktober - Graf Gerhard III. von Sayn stellt dem Kloster Marienthal einen Schuldschein über 400 Gulden aus. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 138, Kloster Marienthal, Nr. 3) (eb)

1498

25. Juni - Johann von Gollershoben, Konventsherr und Bruder zu Marienstatt, überträgt sein Erbe vor Schultheiß und Schöffen des Gerichts binnen Altenkirchen an seinen Schwager Heyntzen Loer von Altenkirchen und dessen Frau Katharina von Gollershoben. Schultheiß ist Dietrich von Steinebach, als Schöffen werden Heytz Heingen, Johann Koch, Iwayn Johann und Tilgen Bruwer genannt. (Struck 1965, S. 583f., Nr. 1388.) (bb) (ak) - Die Familiennamen Loer (=Löher/Gerber) und Bruwer (=Brauer) können als Hinweise auf die Gewerbestruktur gewertet werden. (ak)
14. September - Die Reichskanzlei in Wien gestattet dem Erzbischof von Mainz, da er die Landstrassen in seinem Erzbistum auf seine Kosten unterhält, auf den Strassen von und nach Frankfurt Zoll und Geleitgelder von den Kaufleuten zu nehmen, auch wenn sie versuchen, auf andere Strecken auszuweichen. (RI, XIV, 2 Nr. 8853) (eb)

1500

  • Es wird angenommen, dass die Stadt Altenkirchen um das Jahr 1500 weniger als 500 Einwohner hat (Wensky 2008, S. 30). (ak)
23. April - Es wird ein Notariatsinstrument über den Grenzverlauf der saynischen Vogtei erstellt. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Best. 340, Nr.12329) (Hardt 2012, Nr. 2417, S. 1464/65) (eb)

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