1401 - 1500

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1401

  • Der Liber Collatorum entsteht, ein Codex, der alle Patronate über die Pfarrkirchen der Erzdiözese Köln verzeichnet (frühestes Datum im 15. Jahrhundert). (Binterim/Mooren 1828, S. 329) Als Patronate der Pröpste der Bonner Kirche (d.i. das Stift Cassius- und Florentius) werden Altenkirchen, Hachenburg und Kroppach genannt. (S. 341) ((eb)
  • Graf Johann III. von Sayn sagt seine Teilnahme am Italien- oder Römerzug König Ruprechts ab (Würdinger, J.: Kriegsgeschichte von Bayern, Franken, Pfalz und Schwaben von 1347 bis 1506. I. Band. München 1868, S. 125). (ak)
13. März - Graf Johann III. von Sayn erklärt, im Clevischen Krieg mit seinen bergischen Mitstreitern eine Niederlage gegen den Erzbischof Friedrich von Köln erlitten zu haben. (Lacomblet 1857, Nr. 2) (eb)
13. Dezember - Gerhard Junggraf von Sayn einigt sich mit Herzog Wilhelm von Berg, Blankenberg als Pfand zu erhalten, bis seine Forderungen erfüllt sind. (Lacomblet 1857, Nr. 6) (eb)
Dezember bis Juli 1404 - Es wird eine Fehde zwischen Junggraf Gerhard von Sayn und anderen und dem Herzog von Jülich ausgetragen. (Andernach 1995, Nr. 612) (eb)

1403

vor. 2. April - Eine Sühneversuch zwischen dem Herzog von Berg und dem Junggrafen Gerhard von Sayn bleibt erfolglos. (Oberndorff 1912, Nr. 2885, S. 197) (eb)
3. Februar - Graf Johann von Sayn bekundet unter Mitbesiegelung seines Sohnes Junggraf Gerhard von Sayn, dass er vom Cassiusstift den Hof Aldendorp bei Altenkirchen mit allem Inventar auf 12 Jahre zu Pacht erhalten hat. (Staatsarchiv Düsseldorf - Bestand St. Cassiusstift Nr. 321 a) (eb)
26. Oktober - Junggraf Gerhard von Sayn bittet die Stadt Frankfurt um eine Vermittlung beim Pfalzgrafen und deutschen König Rupprecht III. (Oberndorff 1912, Nr. 3171, S. 220)(eb)

1404

9. Juli - Der Abt von Siegburg schließt sich dem Frieden an, den Herzog Wilhelm von Berg u.a. mit dem Junggrafen Gerhard von Sayn geschlossen hat. (Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, Bestand Berg, Urkunde 1003) (eb)
8. Oktober - Gerhard Junggraf von Sayn einigt sich über die Pfandablösung von Blankenberg. (Lacomblet 1857, Nr. 28) (eb)

1405

12. Februar - Jungherzog Adolph von Berg versöhnt sich mit Junggraf Gerhard von Sayn wegen der vorangegangenen Fehde. Sie beschließen, zukünftig ein Schiedsgericht zu bemühen. (Lacomblet 1857, S. 30, Nr. 31) (eb)

1406

16. Mai - Junggraf Gerhard von Sayn wird von Pfalzgraf und König Rupprecht III. als Rat und Diener bezeichnet und mit Einnahmen aus dem Rheinzoll bei Bacharach belohnt. (Oberndorff 1912, Nr. 4416, S. 321) (eb)

1407

  • Johann von Loen und Gerhard von Sayn werden bei einem Einfall in das Bergische Land in der Nähe von Bensberg zurückgeschlagen. (Erich Wisplinghoff: Zu den Streitigkeiten zwischen dem Abt von Siegburg, dem Herzog von Berg und der Stadt Siegburg um 1400)
27. Juni - Gerhard Junggraf von Sayn zeichnet eine Sühneurkunde nach verlorener Fehde. (Lacomblet 1857, Nr. 47) (eb)

1408

  • Seinem Vater folgt in der Regentschaft bis 1419 Graf Gerhard I. (1378-1419). (Gensicke 1958, S.274 Anmerkung 59 und S.275 Anmerkung 65) (eb) (Landesherrschaft)
13. Februar - Der Kölner Erzbischof Friedrich und Junggraf Gerhard von Sayn erklären ihre gegenseitigen Ansprüche für befriedigt. (Andernach 1995, Nr. 2072 und 2073) (eb)
19. Mai - In einem Brief gelobt der Herr auf Reichenstein, den Land- und Flussverkehr seiner Nachbarn, so auch des Junggrafen Gerhard von Sayn, nicht mehr zu stören. (Günther 1825, Nr. 29, S. 125-126) (eb)
5. Juni - Junggraf Gerhard von Sayn siegelt eine Urkunde Wilhelms, Herr auf Reichenstein, der schwört, niemals mehr den Land- und Wasserverkehr zu stören. (Oberndorff 1912, Nr. 5343, S. 398) (eb)

1409

vor 6.Juni - Graf Gerhard I. von Sayn heiratet in zweiter Ehe Gräfin Anna von Solms-Braunfels. (Gensicke 1958, S. 275) (eb)
12. August - Pfalzgraf Ruprecht III. belehnt Gerhard I. von Sayn mit der ganzen Grafschaft (RI X, 2.1 Nr. 5922). (eb)
27. Oktober - Als Wilhelm Herr zu Reichenstein Herzog Adolph von Berg Schloss Reichenstein als Offenhaus einräumt, schränkt er diese Bewilligung dahingehend ein, dass der Herzog von dort nicht gegen Graf Gerhard I. von Sayn operieren darf (Lacomblet 1857, Nr. 54). (ak)

1410

9. Februar - Gerhard I. von Sayn ist Mitsiegler einer Fehderegelung, die Graf Wilhelm zu Wied und die Isenburger mit Herzog Adolph von Berg vereinbaren (Lacomblet 1857, Nr. 56). (ak)
28. April - Gerhard I. von Sayn ist Mitsiegler, als Herzog Adolph von Berg und Johann II. von Loon, Herr zu Heinsberg und Löwenberg über den gemeinsamen Besitz von Blankenberg einen Burgfrieden vereinbaren (Lacomblet 1857, Nr. 58). (ak)

1411

  • Johann, Wilhelm und Bernhard von Coverstein erklären, dass die Kirche von Flammersfeld ein Lehen ihres Onkels Johann von Greifenstein war. (Schultze 1911, Nr. 441) (eb)
3. Februar - Bürgermeister, Rat und weitere Bürger von Köln bekennen, dass Graf Gerhard I. von Sayn edler Bürger der Stadt Köln auf Lebenszeit geworden sei; daraus resultieren wechselseitig eingegangene Schutzverpflichtungen für Land und Leute. Der Graf soll jährlich ein Bürgerlehen in Höhe von 40 Rheinischen Gulden beziehen. (HStAW 340/U 10309) (ak)
5. Februar - Gerhard I. von Sayn ist neben Reinhard von Westerburg einer der Vermittler einer Sühneregelung zwischen Herzog Adolph von Berg einerseits und Graf Gerlach von Wied und Salentin von Isenburg und dessen Söhnen andererseits.(Lacomblet 1857, Nr. 62) (ak)
10. August - Zwischen der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden und Graf Gerhard von Sayn wird eine Beilegung ihres Streits beschlossen. Das Lehen wird erneuert. (Andernach 1995, Nr. 86, S. 49) (eb)

1412

28. Mai - Graf Gerhard I. von Sayn erklärt, dass er mit Herzog Adolph von Berg versöhnt sei. (Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, Bestand Berg, Urkunde 1252) (eb)

1414

20. August - Graf Gerhard I. von Sayn ist mit den Erzbischöfen von Trier und von Köln Empfänger eines Schreibens von Kaiser Sigismund aus Koblenz. (RI XI,1 Nr.1157) (eb)
17. Dezember - Kaiser Sigismund bestätigt Graf Gerhard I. von Sayn in Mainz die Einkünfte aus den Zöllen in Engers und Kaiserswerth, belehnt ihn mit den Straßen durch seine Grafschaft und mit der Münze. (RI XI, 1, Nrn. 1372-1374) (eb)

1415

7. August - Dietrich I. zu Sayn wird angeblich in Altenkirchen geboren. (Gensicke 1958, S. 275 Anmerkung 77) (ak)
1. September - In einem Revers des Grafen Gerhard I. von Sayn wird erklärt, dass er von Erzbischof Dietrich von Köln als Dank für die ihm geleistete Hilfe gegen den Herzog von Berg Schloss und Amt Altenwied als Pfand erhält. (Lacomblet 1857, Nr. 93) (eb)

1417

4. Mai - Graf Gerhard II. wird geboren. (Dahlhoff 1874, S. 13) (eb)

1418

  • - Erzbischof Dietrich von Köln belehnt Graf Gerhard I. von Sayn mit den Lehen des verstorbenen Johann Herr zu Wildenberg. (Günther 1825, Nr. 80, S. 198) (eb)
7. Februar - Der Rat der Stadt Köln ersucht den Grafen von Sayn, auf dem für den 13. Februar 1418 nach Koblenz einberufenen Fürstentag für den Erhalt der städtischen Freiheiten nach altem Herkommen einzutreten. Der Rat sucht Unterstützung in seinen Auseinandersetzungen mit dem Kölner Erzbischof. (Ennen 1867, S. 217; Erscheinungsjahr dieser Quelle ist laut Titel 1869, was im Literaturverzeichnis und in den Quellennachweisen der Chronik noch zu ändern ist) (ak)

1419

nach 30. März - Graf Gerhard I. von Sayn stirbt. (Gensicke 1958, S. 275) Als Vormünder für Dietrich I. und Gerhard II. von Sayn regieren Wilhelm von Sayn, Bruder von Johann IV., mit dem Erzbischof von Trier Otto von Ziegenhain, Onkel der Mutter. (Struif 1999, S.35) (eb) (Landesherrschaft)

1423

19. Dezember - Die Witwe von Graf Gerhard I. von Sayn, Anna Gräfin von Solms-Braunfels, heiratet in zweiter Ehe Graf Johann II. von Loon-Heinsberg. Ihre Söhne Dietrich von Sayn und Gerhard (II.) von Sayn werden zu Neffen des Erzbischofs von Köln, weil der Sohn Graf Johanns des II. von Loon-Heinsberg aus dessen erster Ehe 1414 die Schwester Walburga des Erzbischofs von Köln Dietrich von Moers heiratete. (https://gw.geneanet.org/cvpolier) (eb)

1426

12. November - Dietrich von Limbach bekennt sich als Lehensmann und Diener Johanns von Sponheim auf Lebenszeit. Er darf aber nicht gegen einen Grafen von Sayn helfen und dienen. (Mötsch 1990, Nr. 4277, S. 32-33) (eb)

1428

12. April - Graf Dietrich zu Sayn stellt Engelbrecht von Selbach eine Urkunde aus. (Philippi 1927, S. 127) (eb)
12. April - Graf Dietrich zu Sayn gibt jährlich 86 Gulden für die Kirche in Hilgenroth und ein halbes Fuder Wein aus seinem Bestand in Altenkirchen. (LHA Koblenz Best. 30, Nr. 6215) (Hardt 2012, Nr. 864, S. 535) (eb)

1430

  • Honneroth wird als "Huenroide" von einem Gerlach, Schultheiß von Birnbach, erstmals erwähnt. (Dreisbach 1972, S.131) (eb)
29. Januar - Schultheiß Gerhard zu Altenkirchen wird ausdrücklich als Schultheiß des Grafen von Sayn bezeichnet; als Vogtschultheiß wird Thomas von Gollershoben genannt (Struck 1965, S. 310f., Nr. 861). (ak)

1433

  • Landgraf Ludwig [I.] bekundet, dass er, nachdem Graf Dietrich von Sayn, der jährlich Februar 2 40 fl. Lehnsgeld erhielt, gestorben ist, dessen Bruder Graf Gerhard damit als einem Mannlehen belehnt hat unter Vorbehalt des Rückkaufs für 600 fl.. (Landgrafen-Regesten online Nr. 2942) (eb)

1435

13. Mai - In einer Schiedsurkunde wird die Fehde zwischen den Grafen von Sayn und den Gebrüdern von Hatzfeldt beendet. Diese nehmen Schloss und Herrschaft Wildenburg, soweit sie den Grafen von Sayn gehören, wieder zu Lehen. (Kloft 1975, Urkunde 271, S. 135-36) (eb)
24. November - Graf Dietrich von Sayn bestimmt die Freusburg zum Witwensitz seiner Ehefrau Margrethe von Nassau.(Hessisches Hauptstaatsarchiv, Bestand 340 Sayn-Hachenburg, Nr. U 10523) (eb)

1436

30. März - In einem Vertrag zwischen dem Landgrafen Ludwig I. von Hessen und Graf Dietrich von Sayn werden Regeln für künftige Streitigkeiten aufgestellt. (Landgrafen-Regesten online Nr. 12263) (eb)

1437

21. Januar - Das Erbe wird zwischen den Brüdern Dietrich und Gerhard II. geteilt, wobei Dietrich (bis 1452) u.a. die Grafschaft Sayn behält. (Gensicke 1958, S.275 Anmerkung 82) (Landesherrschaft) (eb)

1440

20. Mai - König Friedrich III. fordert die Erzbischöfe und Grafen der Umgebung, auch die Grafen von Sayn, zum Schutz der Kölner Geistlichkeit auf. (RI, XIII, H.7 Nr. 1) (eb)

1442

  • - Erzbischof Jacob von Trier sichert Graf Gerhard von Sayn, Probst zu Aachen, die trierischen Lehen für den unbeerbten Todesfall seines Bruder Graf Dietrich von Sayn zu. (Günther 1825, S. 408, Nr. 191] (eb)
24. Februar - König Friedrich III. belehnt den Grafen Dietrich von Sayn mit den ererbten Reichslehen. (RI, XIII H.5 Nr. 12) (eb)

1444

3. April - Die allgemeine Kirchensynode zu Basel gestattet den Pröpsten zu St. Severin und zur H. Maria ad Gradus zu Köln, den dortigen Kanonikus Gerhard von Sayn aus dem edeln Geschlechte der Grafen von Sayn zu dispensieren, zum Zweck dessen Vermählung, weil sein verheirateter Bruder bis jetzt kinderlos sei; wogegen genannter Gerhard an seinen sämtlichen geistlichen Einkünften und Benefizien, die er gezogen habe, zur Ehre Gottes eine Kapellanei in einer Kirche, wo er die meisten Einkünfte gezogen, behufs der Abhaltung einer ewigen Messe an den einzelnen Tagen des Jahres stiften, und diese mit einer anständigen Sustentation für den messelesenden Priester versehen solle. (hauptstaatsarchiv Wiesbadeb Bestand 340, Urkunde 10604) (eb)

1445

24. Maerz - Graf Dietrich von Sayn gelobt dem Koelner Erzbischof Dietrich Kriegshilfe gegen den Herzog von Cleve. (Lacomblet 1857, Nr. 267) (eb)

1449

3. Februar - Graf Dietrich von Sayn bekundet, dass er den Hof Aldendorp bei Altenkirchen auf 12 Jahre pachtet. (Staatsarchiv Düsseldorf - Bestand St. Cassiusstift Nr. 423 a) (eb)

1450

  • Graf Dietrich von Sayn bestätigt in einem Revers das pfälzische Lehen der Grafschaft. (Günther 1825, Nr. 235, S. 480) und (Bericht 1661, S.19-21) (eb)

1452

vor 10. Juni - Graf Dietrich von Sayn stirbt. Nach dem Tod seines kinderlosen Bruders übernimmmt Graf Gerhard II. bis 1493 die Regentschaft. (Gensicke 1958, S.275 Anmerkung 81) (Landesherrschaft) Gerhard von Sayn war Domherr in Köln und Propst in Aachen, ehe er den geistlichen Stand für die Übernahme der Regentschaft aufgibt. (Vogel 1842, S. 39-40) (eb)
11. November - Kaiser Friedrich III. belehnt den Grafen Gerhard II. von Sayn mit den Reichslehen, die sein Bruder empfangen hatte. (RI, XIII H.5 Nr. 98) (eb)

1453

5. Januar - Arnold von Widderstein wird u. a. mit einem Burgsitz an der Niederpforte zu Altenkirchen belehnt. (LHA Koblenz, Best. 30, N2. 6246) (Hardt 2012, S. 752, Nr. 1233) (ak) Vgl. dazu den Eintrag zum 29.12.1578. (eb)
1. Februar - Graf Gerhard II. von Sayn heiratet Elisabeth von Sierck, Gräfin von Moncler (geboren am 2. Februar 1435, verstorben am 14. Juli 1489) (gw.geneanet.org) (eb)
1. Juli - In Altenkirchen findet eine Gerichtsverhandlung statt, nach der Untertanen des Grafen Wilhelm zu Wied, die von solchen des Grafen Gerhard II. von Sayn gefangen worden waren, wieder freigelassen werden müssen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 10793) (Hardt 2012, Nr.1257, S. 771) (eb)

1454

  • Das Bonner Stift St. Cassius meldet, welche Orte dem Stift abgabenpflichtig sind: darunter Altenkirchen und Bergenhausen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 3778, S. 14 f) (Hardt 2012, S. 812, Nr. 1334) (eb)
9. Februar - Graf Gerhard III. von Sayn wird geboren. (+ 26.01.1506) (Dahlhoff 1874, S. 15) (eb)


21. August - erwähnt: Gerlach als Schultheiß von Altenkirchen. (In Briefwechsel Sayn-Berg (bb)

1455

18. Juni - In einem Weistum für den Bann Maxsain wird Friedrich von Gollershoben als Schultheiß des Grafen von Sayn benannt. (Schultze 1911 Nr. 594) (eb)

1456

17. März: Das Gericht zu Altenkirchen vor der Pforte tagt unter Schultheiß Gerlach von Honneroth ("Hunrode") und bezeugt den Verkauf des großen und kleinen Zehnten zu Streithausen. Da das aus Schultheiß, Richter und Schöffen gebildete Gericht über kein eigenes Siegel verfügt, siegelt Arnold von Widderstein als "guter Freund". (Struck 1965, Nr. 1021, S. 382f.) (ak)
4. April - Graf Gerhard II. von Sayn nimmt an der Entwicklung des Klosters Marienstatt anlässlich einer Visitation durch den Abt von Heisterbach Anteil und Einfluss. (Hillen 2012, S. 93) (eb)
25. September - Gerhard, Graf zu Sayn belehnt Ritter Johann und seine Brüder Johann und Gottfried von Hatzfeldt, Herren zu Wildenburg, erblich mit seiner Hälfte von Gericht und Kirchspiel Friesenhagen. (Kloft 1975 Bd.1, Urkunde 378, S.205) (eb)

1458

25. Januar - Graf Gerhard von Sayn wird in einer Schiedsurkunde zur Beraubung kölnischer Kaufleute durch den Grafen von Westerburg genannt. (Lacomblet 1857, Nr. 315) (eb)

1459

18. Juni - Diether von Isenburg wird mit knapper Mehrheit vor Adolf von Nassau zum Erzbischof von Mainz gewählt, jedoch nicht vom Papst bestätigt. (www.wikipedia.de/Diether von Isenburg)
24. Juli - Graf Wilhelm zu Wied verpfändet Graf Gerhard zu Sayn die Kirchspiele Almersbach, Schöneberg und Höchstenbach. (Schultze 1911, Nr. 616) (eb)

1460

23. Februar - Graf Gerhard II. von Sayn stellt Forderungen an die Brüder von Hatzfeldt: 1. Herausgabe von Burg und Amt Bilstein, 2. Schadenersatz, weil die Hatzfelder dem Grafen die Eintreibung seiner Gefälle im Amt Wildenburg verwehren, 3. Verschreibung seines Anteils am Kirchspiel Friesenhagen, 4. Schadenersatz, weil sie gegen die Absprache nicht das Eindringen des Grafen von Nassau in das Land Homburg und die Herrschaft Freusburg verhinderten. (Kloft 1975, Urkunde 402, S. 219/20) (eb)

1461

  • Altenkirchen, Schloss, Stadt und Kirchspiel samt der Kirchspiele Flammersfeld und Mehren werden als kölnisches Lehen genannt. Altenkirchen wurde lange Zeit nicht als Lehen vergeben und galt daher als Allod. (Rausch 1921, S.41) (bw) - Rausch hat diese Angabe sicher dem am 14. März 1662 über bisher strittige Lehensfragen geschlossenen Vergleich zwischen dem Kölner Kurfürsten Maximilian Heinrich einerseits und Herzog Johann Georg zu Sachsen-Eisenach sowie Graf Salentin Ernst zu Manderscheid andererseits entnommen, der im sechsten Punkt feststellte, das Amt Altenkirchen sei 1461 noch unwidersprochen von Köln lehensrührig gewesen. Vgl. Lünig 1727, Nr. XXVI, Sp. 1483-1488. (ak)
11. Juli - Johann Graf zu Nassau und Gerhard II. Graf zu Sayn bekennen den durch den ersten bewerkstelligten Ehevertrag, wonach des Letzteren Sohn Margrete, die Tochter Gerhards Herr zu Rodemachern heiraten soll. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11128) (eb) Margarete von Rodemachern heiratet später Eberhard Graf von Sayn-Wittgenstein. (Schannat 1824, S. 354) (eb)
21. August
- Diether von Isenburg wird durch den Papst als Mainzer Erzbischof abgesetzt und gebannt. (Bingener 1989, S. 84) (eb)
- Gerhard Herr zu Rodemachern schreibt an Gerhard Graf zu Sayn in Betreff seiner Angelegenheit mit seinem Lehnsherrn dem König von Burgund. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11131) (eb)
2. Oktober - Adolf von Nassau wird zum Mainzer Erzbischof ernannt. Der badisch-pfälzische Krieg beginnt. (Gundlach 1898,S. 18) (eb)
17. Oktober - Adolf von Nassau sammelt seine Unterstützer, so u.a. den Landgrafen Ludwig von Hessen, den Grafen Johann von Nassau, den Herzog Wilhelm von Sachsen, den Markgrafen Carl von Baden, Erzbischof Dietrich von Köln, Graf Ulrich V. von Württemberg, Erzbischof von Trier Johann von Baden, den Bischof Georg von Metz, den Herzog Friedrich von Braunschsweig-Calenberg. (Gundlach 1899, S. 19 -) (eb)
27. Oktober - Erzbischof Adolf zu Mainz bekennt, dass er Graf Gerhard zu Sayn, wenn er ihm im Krieg gegen Diether von Isenburg helfe, 3000 Gulden bezahlen wolle. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11135) (eb)
10. November - Gerhard Herr zu Rodemachern schreibt dem Grafen Gerhard zu Sayn und erwartet denselben auf Samstag nach Katharinentag zu Trier zur Ordung ihrer Sachen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11137) (eb)
11. Dezember - Die Kriegshandlungen beginnen am Main und im Rheingau. (Gundlach 1898, S. 22) (eb)
12. Dezember - Gerhard Herr zu Rodemachern verspricht dem Junggrafen Gerhard zu Sayn und der Elisabeth von Rodemachern zu deren bevorstehenden Heirat eine Mitgift von 4000 Gulden. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11140) (eb) Elisabeth von Rodemachern heiratet später Friedrich V. Graf von Moers. (Schannat 1824, S. 354) (eb)
12. Dezember - Gerhard II. Graf zu Sayn bewittumt die zukünftige Gemahlin seines Sohnes Gerhard III., Elisabeth von Rodemachern auf Schloss, Stadt und Kirchspiel Altenkirchen und die Kirchspiele Flammersfeld und Mehren. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11141) (eb) Text unter: (Anonymus 1664)
12. Dezember - Gerhard Herr zu Rodemachern schreibt an Johann Graf zu Nassau wegen des Wittums der Elisabeth von Rodenmachern und bittet ihn die Briefe mit zu besiegeln. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11142) (eb)
21. Dezember - Adolf Kurfürst zu Mainz bittet Graf Gerhard zu Sayn, die Bürgschaft für eine Schuld von 40000 Gulden zu übernehmen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11143) (eb)
22. Dezember - Gerhard Graf zu Sayn schreibt seinem Schwager Graf Johann zu Nassau und bittet ihn, die Heirats- und Wittumsbriefe (Nr. 11140 und 11141) zu besiegeln. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11144) (eb)
23. Dezember - Erzbischof Adolf zu Mainz verspricht den Grafen Gerhard zu Sayn für seine Bürgschaft für ihn wegen 4000 Gulden schadlos zu halten. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11181) (eb)

1462

19. März - Gerhard Herr zu Rodemachern schreibt an Gerhard Graf zu Sayn in Betreff des Heiratsbriefs für des Letzteren Sohn und des Ersteren Tochter. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11116)
21. April - Erzbischof Johann zu Trier schreibt seinem Rat Graf Gerhard zu Sayn er möge ihm 2 Schlangen- und 12 Hakenbüchsen liefern. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11158) (eb)
26. April - Erzbischof Johann zu Trier schreibt seinem Rat Graf Gerhard zu Sayn wegen Schlangen- und Hakenbüchsen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11118) (eb)
4. Mai - Das Kirchspiel Höhn wird durch eine Fehde schwer geschädigt. Soldreiter des Grafen Philipp von Katzenelnbogen zerstören bei einem Kriegszug gegen Graf Gerhard II. von Sayn mehrere Dörfer die Kirche und die Pfarrgebäude. (Gensicke 1982, S. 178) (eb)
12. Mai - Gerhard Graf zu Sayn schreibt an Gerhart Herr zu Rodemachern wegen des Wittumsbriefs für ihrer beider Tochter. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11159) (eb)
22. Juni - Erzbischof Johann zu Trier antwortet seinem Rate Graf zu Sayn, er wolle den begehrten Schutz ihm leisten. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11167) (eb)
25. September - Graf Gerhard zu Sayn schreibt an Gerhart Herr zu Rodemachern in Betreff des Wittumsbriefes für dessen Tochter. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11175) (eb)
28. Oktober - Erzbischof Adolf von Nassau erobert Mainz und beendet damit den Krieg. (Gundlach 1898, S.40) (eb)
24. November - Der Trierer Dompropst von Sierck schreibt an seinen Schwager Graf Gerhard zu Sayn in Betreff der Heirat zwischen dessen Sohn und der Rodenmacherschen Tochter. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11179) (eb)
4. Dezember - Graf Gerhard zu Sayn antwortet dem Trierer Dompropst von Sierck über eine Heirat mit der Tochter Rodenmachern. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11180) (eb)

1463

3. Januar - Erzbischof Adolf von Mainz bekennt, dass er dem Grafen Gerhard zu Sayn für seine Dienste im Kriege wider den Grafen von Katzenelnbogen nach Rechnung 6468 Gulden schuldig verblieben sei. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11183) (eb)
22. Januar - Kaiser Friedrich III.gebietet allen Reichsuntertanen den Schutz Graf Gerhards II. von Sayn. (RI, XIII, H. 9 Nr.181) (eb)
26. März - Graf Gerhard II. tritt der Erblandesvereinigung bei, dem Zusammenschluss der Stände des Erzbistums Köln. (Lünig 1713, S. 435-444) Der Text ist bei Lacomblet 1857, (Nr.325) abgedruckt. Graf Gerhard II. von Sayn ist an erster Stelle genannt. (eb)
21. Mai - Graf Gerhard zu Sayn schreibt an Gerhard, Herr zu Rodemachern in Betreff des zwischen ihren beiden Kindern abgeschlossenen Ehevertrages. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11195) (eb)
11. Juni - Graf Gerhard zu Sayn schreibt an Johan von Burtscheid, Herr zu Esch, wegen eines Ehevertrags mit Rodemachern. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11196) (eb)
13. Juni - Gerhard Herr zu Rodemacheren antwortet Graf Gerhart zu Sayn wegen des Ehevertrags mit Rodemachern. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11197) (eb)
18. August - Graf Philipp zu Nassau antwortet dem Grafen Gerhard zu Sayn in Betreff des zwischen des Letzteren Sohn und der Rodemachernschen Tochter abgeschlossenen Ehevertrags. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11207) (eb)
20. August - Graf Gerhard zu Sayn antwortet dem Grafen Philipp zu Nassau über die Ehe mit einer Frau von Rodenmachern. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11208) (eb)
5. Oktober - Der Friede von Zeilsheim beendet den Krieg. (Gundlach 1898, S. 52) (eb)
5. Oktober - Graf Gerhard zu Sayn antwortet dem Eberhard von Eppstein in Betreff seiner Forderung an den Erzbischof von Mainz. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11216) (eb)
27. Dezember - Erzbischof Adolf von Mainz bekennt, dass er sich mit Graf Gerhard zu Sayn vereinigt, dass dieser nicht gegen ihn und das Stift und Kapitel sein solle. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11223) (eb)

1464

  • Graf Gerhard II. von Sayn (1420-1493) bildet das Gericht Altenkirchen aus den Kirchspielen Birnbach, Altenkirchen, Flammersfeld, Mehren, Hamm und Leuscheid. (Baldus 1986, S.172) (eb)
9. August - Das Kapitel des Bonner Cassiusstiftes führt Klage darüber, dass Hennen Hasen von Ingelbach als Bote und Knecht des Hofes zu Altenkirchen Hofgut veruntreut hätte; er wird durch Luyten Hennen ersetzt. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 11236) (Hardt 2012, S. 970, Nr. 1600) (ak)

1465

19. Juli - Kaiser Friedrich III. belehnt Graf Gerhard II. von Sayn mit den ererbten Reichslehen. (RI, XIII, H.9 Nr. 203) (eb)
19. August - Kaiser Friedrich III. schreibt dem Erzbischof Adolf von Mainz in Betreff dessen Schuld gegenüber Graf Gerhard zu Sayn. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11286) (eb)
12.Oktober - Publiziert wird eine erste saynische Landesordnung, gegeben von Graf Gerhard II. von Sayn (Burbach 1999, S. 205-210); vgl. auch Neumann 1998. (eb) - Es handelt sich um eine der frühesten Landesordnungen des römisch-deutschen Reiches; sie enthält keine konkret auf Altenkirchen bezogenen Bestimmungen. Eine Edition des vollständigen Textes bietet Neumann 1998, S.168-174. (ak)

1466

  • Als Berechnungsgrundlage für die Reichssteuer, die die Grafschaft Sayn zu entrichten hat, wird ein "Anschlag" von 3 Reitern und 6 Fußknechten festgesetzt, eine Berechnungseinheit, die eigentlich den Beitrag zum Romzugheer bei der Erwerbung der Kaiserkrone bedeutete. (Vierbuchen 1988, S.135) (eb)
16. Oktober - Adolf Erzbischof zu Mainz antwortet Johann Erzbischof zu Trier wegen der Forderung des Grafen Gerhard zu Sayn an ihn. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11327) (eb)
19. Oktober - Graf Gerhard zu Sayn schreibt an Ritterschaften, Räte und gemeine Bürger im Rheingau wegen Forderungen des Grafen Gerhard von Sayn an den Erzbischof Adolf von Mainz. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11328) (eb)
30. Oktober - Ritterschaften, Räte und gemeine Bürger im Rheingau antworten Graf Gerhard zu Sayn auf bezüglich der Schuldenforderungen an den Kurfürsten von Mainz. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340, Urkunde 11329) (eb)
18. Dezember - Vertrag zwischen Landgraf Ludwig II. von Hessen, Graf Johann von Nassau, Vianden und Dietz, Graf Philipp von Nassau-Saarbrücken und Graf Gerhard von Sayn, worin ein gemeiner Landfrieden für 12 Jahre errichtet wird. (Landgrafen-Regesten online Nr. 12257) (eb)

1467

20. August - Kaiser Friedrich III. erlässt einen 5-jährigen Landfrieden. (RI, XIII, H. 11 Nr. 368) (eb)
14. November - Kaiser Friedrich III. ernennt Graf Gerhard II. von Sayn zum Statthalter über die geheimen Westfälischen Gerichte. (RI XIII H. 9 Nr. 203) Dieses Amt hat Graf Gerhard II. ausweislich einer Urkunde vom 4. Juli 1475 bis in dieses Jahr ausgefüllt. Im Oktober wurde ein Nachfolger bestellt. (Vogel 1842, S. 70) Zu seinem Wirken vgl. auch Lindner 1888. (eb)

1468

22. August - Kaiser Friedrich III. teilt allen Reichsständen, darunter auch Graf Gerhard II. von Sayn mit, dass er zur Unterstützung des vom Papst ausgerufenen Kreuzzugs für König Matthias von Ungarn gegen die Türken aufgerufen hat. (RI, XIII, H. 15 Nr.227) (eb)

1469

1. Mai - Graf Gerhard II. von Sayn gibt seinem Schwager Johann IV. von Nassau-Dillenburg die Erlaubnis, einen Fischweiher im Asdorftal auf saynisches Gebiet zu erweitern. (Philippi 1927, S. 265-266) (eb)

1470

12. Juni - Kaiser Friedrich III. verpflichtet zur Durchsetzung seines Landfriedens gegen den Pfalzgrafen bei Rhein alle genannten Großen des Reiches, so auch Graf Gerhard II. von Sayn. (RI, XIII, H. 4 Nr. 504) (eb)

1471

3. März - Graf Gerhard II. zu Sayn verpflichtet sich gegen den Herzog Gerhard von Jülich und Berg und dessen Gemahlin Sophia von Sachsen, welche Schloss und Stadt Altenkirchen sowie die Kirchspiele ("sloss und stat zur Aldenkirchen mit synen kirspellen und zogehoere") in ihren Schutz genommen haben; Schloss Altenkirchen soll stets mit Lebens- und Kriegsmitteln ("mit prouanden und aller gereitschaft") versorgt gehalten werden. (Lacomblet 1857, S. 443, Nr. 353) (ak) (Hardt 2012, Nr.1781, S.1081) (eb)
23. April - Kaiser Friedrich III. fordert Graf Gerhard II. von Sayn auf, in Regensburg über Maßnahmen gegen die Türken mit zu beraten. (RI, XIII, H. 5 Nr. 216) (eb)
24. Juli - Kaiser Friedrich III. erlässt einen 4-jährigen Landfrieden. (RI, XIII, H.2 Nr. 129) (eb)

1473

29. März - Das Kölner Domkapitel fordert den Gehorsam gegenüber dem gewählten Stiftsverweser Hermann von Hessen. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehört auch Gerhard II. von Sayn. (Lacomblet 1857, Nr. 363) (eb)
17. Juli - Hermann von Hessen als Protector von Köln entsendet Graf Gerhard II. von Sayn als einen der Gesandten zum Herzog Carl von Burgund (Lacomblet 1857, Nr. 368) (eb)
23. Juli - Kaiser Friedrich III. fordert Graf Gerhard II. von Sayn auf, an den Beratungen in Regensburg zur Abwehr der Bedrohung durch die Türken teilzunehmen. (RI, XIII H. 5 Nr. 241) (eb)

1474

  • Im Zusammenhang mit dem kölnisch-burgundischen Krieg (auch Burgundischer Krieg oder missverständlich nur Kölnischer Krieg genannt) ziehen Truppen aus dem Hessischen von Driedorf über Hachenburg kommend über Altenkirchen Richtung Siegburg (Landau 1840, S. 175). (ak)

1475

  • Das 1475 ausgeschriebene "Mann-Buch der Grafschaft Sayn" verzeichnet 216 Namen der Lehensträger in der Grafschaft Sayn (vgl. Idelberger 1973, S.109) (eb) - Einen Bezug zu Altenkirchen weisen die folgenden Einträge auf: Die Brüder Gerhard Gilbrecht und Godehardt von Gebhardshain genannt von Kotzenroth haben 3 Mark Geld zu Altenkirchen zu Lehen (S. 138); Gerhard von Bicken, Adolph von Neuenhof genannt von der Leien und Johann von Hattert haben ihren Teil u. a. der Güter zu Koberstein, nämlich Haus und Weiher zu Koberstein innerhalb des äußersten Grabens und die Fischerei im Erbach von dessen Mündung in die "Soren" (Sörther Bach) an aufwärts (S. 139); Wilhelm von Imhausen hatte 5 Mark Geld aus der Weidbede ("vaid-bede") zu Altenkirchen zu Lehen (S. 141); Johann von Widderstein hat Burgsitz und Haus zu Altenkirchen und einen Hof zu Bergenhausen zu Lehen (S. 146). (Reisach 1835) (ak)
26. Februar - Kaiser Friedrich III. (von Habsburg) fordert Gerhard II. von Sayn auf, sich zum Schutz der Stadt Neuss einzufinden. (RI, III, H.5 Nr. 257)
Mai - Graf Gerhard III. von Sayn ist unter den Teilnehmern des Feldzugs gegen Herzog Karl von Burgund vor Neuss. (Ulrich 1889, S.150-154) (eb)
8. September - In einer Urkunde Kaiser Friedrichs III. wird Graf Gerhard II. von Sayn lobend erwähnt. (Lacomblet 1857, Nr. 381) (eb)

1476

27. März - Graf Gerhard II. von Sayn richtet von Freusburg aus einen Brief an Voloquinus von Attendorf, Pfarrer in Altenkirchen. ("Voloquino de Attendorf artium liberalium magistro et pastori jn Ald[en]kirchenn") (http://www.mgh-bibliothek.de/digilib/ms96.html) (ak)
24. Juli - Graf Gerhard II. von Sayn beklagt Rechtsverletzungen seines Schwagers Johann von Nassau im Selbacher Grund. (Philippi 1927, S. 302-307) (eb)
13. Oktober - Wilhelm von Gollershoben wird als Schultheiß von Altenkirchen erwähnt. (Briefwechsel Sayn-Berg 1449-1490 S.299. HStA Wiesbaden 340/3525) (bb)

1477

September - Graf Gerhard II. zu Sayn bestätigt in einem Revers das pfälzische Lehen auf die ganze Grafschaft. (Bericht 1661, S. 21-22) (eb)
12. Oktober - Graf Gerhard von Sayn und Herzog Wilhelm von Jülich schlichten einen alten Streit über ihre Leute im Land Blankenberg und Windeck bzw. den bergischen Besitz im Raum Gebhardshain. (Lacomblet 1857, Nr. 393) (eb) - In dieser Einigung wird ein letztes Mal Bezug genommen auf die ehemals für St. Cassius wahrgenommenen Vogteirechte (Harless 1868, S. 11). (ak)

1478

11. Januar - Graf Gerhard II.von Sayn belehnt Johann von Hatzfeldt, Herrn zu Wildenburg, erblich mit Schloß und Tal zu Wildenburg einschließlich Zubehör, soweit dies von der
Grafschaft Sayn zu Lehen geht. (Kloft 1979, Urkunde 529, S. 51-52) (eb)
14. April - In einem Weistum über die Bestrafung eines Mordes werden als Schöffen des Hohen Gerichts zu Altenkirchen genannt: Wilhelm von Goldingshoben, Schultheiß in Altenkirchen, Heyntze von Roede, Richter in Flammersfeld, Johann Stockener, Richter in Mehren, Dristen, Richter in Birnbach, Heynrich Smyt, Richter in Hamm und Johann von Bosenhusen, Richter in Altenkirchen. (Rausch 1921, S.73) (eb)
20. August - Graf Gerhard II.von Sayn und Graf Johann von Nassau einigen sich über ihre Streitigkeiten im Selbacher Grund. Sie gestatten ihren Untertanen wechselseitig die Tätigkeit des Eisenhüttens und des Bezug von Kohlen aus der jeweils anderen Grafschaft. (Philippi 1927 S. 318-321) (eb)

1479

17. März - Papst Sixtus IV. erteilt der Universität Köln das Recht, mit Vorzensur gegen Drucker, Käufer und Leser ketzerischer Bücher in der Erzdiözese vorzugehen. (Kapp 1886, S. 526) (eb)
8. November - Papst Sixtus IV. fordert Graf Gerhard von Sayn auf, dem Kardinalbischof Johann Baptist Zeno bei der Übernahme der Propstei des Cassiusstifts behilflich zu sein. (Staatsarchiv Düsseldorf - Bestand St. Cassiusstift Nr. 450) (eb)

1481

26. Juni - Gerhard II. Graf zu Sayn belehnt Georg von Hatzfeldt,Herrn zu Wildenburg, erblich zu Mannlehen mit Schloß und Tal Wildenburg einschließlich Zubehör, soweit dies von
den Grafen von Sayn und der Grafschaft Sayn zu Lehen geht. (Kloft 1979, Urkunde 565, S. 73-74) (eb)

1482

29. Januar - Ritter Adam von Ottenstein wird als saynischer Amtmann genannt. (Philippi 1927, S. 330) (eb)

1484

3. Februar - Graf Gerhard II. von Sayn weist Elisabeth von Sierck Schloss und Stadt Altenkirchen als Wittumssitz zu (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 11836), (Hardt 2012, Nr. 2029, S.1223). (eb)
3. August - Graf Friedrich IV. zu Wied bekennt, dass er die an Sayn verpfändeten Kirchspiele Almersbach, Höchstenbach und Schöneberg zurückerhalten hat.(Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Best. 340, Nr. 11856 (Hardt 2012, Nr. 2051, S. 1234) (eb)

1485

  • Als Berechnungsgrundlage für die Reichssteuer, die die Grafschaft Sayn zu entrichten hat, wird ein "Anschlag" von 7 Reitern und 6 Fußknechten festgesetzt, eine Berechnungseinheit, die eigentlich den Beitrag zum Romzugheer bei der Erwerbung der Kaiserkrone bedeutete. (Vierbuchen 1988, S.135) (eb)
2. August - Graf Gerhard II. von Sayn und sein Schwager Graf Johann von Nassau einigen sich über eine Berufungsinstanz zu ihrem gemeinsamen Gericht in Burbach. (Philippi 1927, S. 355-356) (eb)

1486

17. März - Kaiser Friedrich III. erlässt einen 10-jährigen Landfrieden. (RI, XIII, H.7 Nr.691) (eb)

1488

  • Das Schloss in Altenkirchen wird bis 1529 Witwensitz von Johannette von Wied, Frau Gerhards III. von Sayn (Sommerfeld o. D., S. 63 ) (eb) - Der Heiratsvertrag zwischen Gerhard zu Sayn und Wilhelm und Johann Graf zu Wied betreffend Gerhards Heirat mit Johannetta zu Wied, Schwester der letzteren, wird am 5. Juli 1489 geschlossen. In das Jahr 1488 (14. April, 21. Dezember) datiert die vorausgegangene Eheberedung. Am 3. Juni 1488 erlangt man die für die Eheschließung erforderliche päpstliche Dispens (Goerz 1861, S. 268f.). Altenkirchen betreffende Regelungen zum Wittumssitz sind in diesen Jahren nicht formuliert worden (Schultze 1911, S. 103f. und S. 106). Erst 1506 scheint die verwitwete Johannetta zu Sayn in diese Richtung aktiv geworden zu sein. Die Frage, ob Johannetta zu Wied bereits 1489 oder erst nach dem Tod ihres Gatten Altenkirchen als Wittum erhielt, wurde im Rahmen lehensrechtlicher Auseinandersetzungen kontrovers behandelt. (Anonymus 1664, Kap. XXVII) (ak)
26. Februar - Graf Gerhard II. zu Sayn belehnt Philipp von Reifenberg mit Einnahmen aus dem Hof Honneroth. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12237 f) (Hardt 2012, S. 1278, Nr. 2126) (eb)
16.März - Kaiser Friedrich III. befiehlt Graf Gerhard II. von Sayn, sich zur Hilfeleistung in Köln einzufinden. (RI, XIII H. 5 Nr. 315) (eb)
5. Dezember - Volprecht, Pastor zu Altenkirchen (Pfarrer), beurkundet ein Notariatsinstrument (Hardt 2012, S. 1290, Nr. 2144). (ak)

1489

  • Eine erste Eintragung in das Mirakelbuch von Marienthal belegt die Verbindungen der Gläubigen auch aus Altenkirchen zur Wallfahrtskirche in Marienthal. (Busch 1982, S.410-424, Nr. 47 und 48) (eb)
5. Juli - In Altenkirchen finden die Hochzeitsfeierlichkeiten zu der im Vorjahr verabredeten Ehe in Anwesenheit des regionalen Adels statt. (Seelbach,A. 1990, S.264) Der Ehevertrag ist bei Schultze 1911 genannt.(Nr. 772) (eb)
vor 19. September - Kaiser Friedrich III. fordert von Gerhard II. von Sayn die Stellung von 3 Mann zu Pferde und 4 Mann zu Fuß und Wagen in Kriegszeiten. (RI, XIII H. 5 Nr. 329) (eb)

1490

2. April - Junggraf Gerhard III. von Sayn erhält von Graf Wilhelm von Wied als Heiratsgabe zur Heirat mit Johannette von Wied als Teilbetrag die bisher wiedischen Kirchspiele von Almersbach, Schöneberg und Höchstenbach. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12088 b) (Hardt 2012, Nr. 2193, S.1324) (eb)
14. April - Graf Gerhard II. von Sayn belehnt Johann von Selbach mit dem halben Zehnt in Kraam. (Philippi 1927, S. 386) (eb)
14. Juli - Papstbulle von Innozenz VIII. für den Grafen Sayn:
Ostiensi Episcopi bulla,
vermöge deren er Graf Gerharden zu Sayn und seiner Gemahlin erlaubet
auf die Fasttäge an statt des Oehls, weil ihr clima rauh und daselbst keine
Oelbäume wüchsen, Butter und Milchwerk, ausgenommen Käß, sich zu gebrauchen
und zu eßen.
Ao 1490 orig.
(Quelle: In den aufgelisteten Papstbullen: Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Bestand 340 Nr.1194 R.) (bb)
25. Juli - Die Grafen Wilhelm III. von Jülich und Berg und Gerhard II. von Sayn legen ihre Streiitigkeiten bei und erklären brieflich, gesiegelt von Johann von Widderstein und Bertram von Nesselrode, dass wechselseitig Zins- und Zollfreiheit für die Untertanen in Blankenberg, Amt Windeck und Sayn, Amt Altenkirchen und Amt Hachenburg gelten soll. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12106) (Hardt 2012, Nr.2207, S. 1331) (eb)
15. Oktober - Wolf von Mülldorf verkauft an Junggraf Gerhard III. von Sayn den Hof zu Schöneberg. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12109) (Hardt 2012, Nr. 2213, S.1334) (eb)
19. Oktober - Graf Gerhard II. von Sayn belehnt Cuno und Dietrich von Widderstein mit Gütern in Bergenhausen und Altenkirchen. (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 12109 a) (Hardt 2012, Nr.2214, S.1335) (eb)

1491

  • Graf Johann der VIII. von Sayn wird geboren. (Dahlhoff 1874, S. 16) (eb)
24. Mai - Graf Gerhard II. von Sayn bestimmt in seinem Testament, sein ältester Sohn Gerhard solle allein Graf zu Sayn sein und Sayn, Hachenburg und Altenkirchen ("Aldenkirchen") mit allen Renten, Gülten, Nutzungen und Gefällen erhalten (Günther 1825, S. 700-708, Nr. 385) (ak) (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 12126) (Hardt 2012, Nr.2228, S.1344ff.) (eb)
25. Juni - Kaiser Friedrich III. regt eine friedliche Beilegung des Streits der Stadt Köln mit Graf Gerhard (III.) von Sayn um den der Stadt Köln verliehenen Rheinzoll an. (RI, XIII, H.5 Nr. 340) (eb)

1492

7. Februar - Als Kaplan und Kirchengeschworene der Liebfrauenkapelle zu Hilgenroth bekunden, dass sie die Helmerother Mühle und Ölmühle von Graf Gerhard II. von Sayn und dessen Sohn erworben haben, wird der Vorgang auch von Volquin, Pastor zu Altenkirchen (Pfarrer), und Gobel, Richter zu Altenkirchen, beurkundet. (Hardt 2012, S. 1358f., Nr. 2246) (ak)

1493

  • Das Vogtgericht ist "nicht mehr nur für die Stadt, sondern für das ganze Kirchspiel zuständig." (650 Jahre Kettenhausen, S. 36) (sts)
20. Januar - Mit dem Tod Graf Gerhards II. von Sayn tritt sein Sohn Graf Gerhard III. von Sayn die Landesherrschaft an. (Gensicke 1958, S.275 Anmerkung 81) (eb)
  • In der Kanzlei des Grafen von Sayn entsteht das Chronicon Sainense et Nassawiense. Da diese Schrift auf S. 216 v als letztes überliefertes beschriebenes Blatt einen Bericht über den Tod des Grafen Gerhard enthält, kann sie nur nach seinem Tode entstanden sein; sie wird aber im Text selbst dem Jahr 1491 zugeschrieben. (http://www.mgh-bibliothek.de/digilib/ms96.html). (eb) - Präzisierung: Das "Chronicon Sainense" vereinigt Texte aus unterschiedlichen Jahren und kann nicht einem einzigen Entstehungsjahr zugeschrieben werden. (ak)
5. Februar - Graf Gerhard III. von Sayn quittiert eine Zahlung des Landgrafen Wilhelm III. von Hessen, die dieser seinem Vater schuldete. (Demandt 1970, Nr. 2304) (eb)

1494

22. Juni - Im Teilungs-Recess zwischen Graf Gerhard III. und Graf Sebastian von Sayn (1492-1498) sind keine Bestimmungen enthalten, die speziell Altenkirchen betreffen (Lünig 1720, S. 1012f.) (ak) Durch den frühen Tod seines jüngeren Bruders haben die Bestimmungen für dessen Herrschaftsanteile keine längerfristige Wirkung gehabt, da sie an Gerhard III. zurückfielen. (eb)
29. Dezember - Thomas von Nassau einigt sich mit Graf Gerhard von Sayn hinsichtlich seiner Forderungen von dem Hof Bergenhausen und wird Lehensmann des Grafen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12228) (Hardt 2012, S. 1401f., Nr. 2317) (ak)

1495

3. März - Gerhard III. Graf zu Sayn belehnt Georg von Hatzfeldt, Herrn zu Wildenburg, mit Burg und Tal Wildenburg, sowie mit der zur Grafschaft Sayn gehörigen Hälfte von

Kirchspiel und Gericht Friesenhagen. (Kloft 1979, Urkunde 695, S. 160-61) (eb)

8. März - Graf Gerhard III. von Sayn (1454-1506) belehnt den Ministerialen Johann Mant von Limbach mit den Höfen Coverstein und Dieperzen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 12228 d) (Hardt 2012, S. 1404, Nr. 2322) (eb)
7. August - Kaiser Maximilian I. erlässt einen allgemeinen Ewigen Reichslandfrieden mit Fehdeverbot und Straffolgen bei Nichtbeachtung. (RI, XIV,1 Nr. 2251) (eb)

1496

19. September - Graf Gerhard III. von Sayn wird vom Pfalzgrafen bei Rhein für die Grafschaft Sayn als pfälzischer Lehensnehmer bestätigt. (Schultze 1911, Nr. 818) (eb)
11. Oktober - Graf Gerhard von Sayn stellt dem Kloster Marienthal einen Schuldschein über 400 Gulden aus. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 138, Kloster Marienthal, Nr. 3) (eb)

1498

25. Juni - Johann von Gollershoben, Konventsherr und Bruder zu Marienstatt, überträgt sein Erbe vor Schultheiß und Schöffen des Gerichts binnen Altenkirchen an seinen Schwager Heyntzen Loer von Altenkirchen und dessen Frau Katharina von Gollershoben. Schultheiß ist Dietrich von Steinebach, als Schöffen werden Heytz Heingen, Johann Koch, Iwayn Johann und Tilgen Bruwer genannt. (Struck 1965, S. 583f., Nr. 1388.) (bb) (ak) - Die Familiennamen Loer (=Löher/Gerber) und Bruwer (=Brauer) können als Hinweise auf die Gewerbestruktur gewertet werden. (ak)
14. September - Die Reichskanzlei in Wien gestattet dem Erzbischof von Mainz, da er die Landstrassen in seinem Erzbistum auf seine Kosten unterhält, auf den Strassen von und nach Frankfurt Zoll und Geleitgelder von den Kaufleuten zu nehmen, auch wenn sie versuchen, auf andere Strecken auszuweichen. (RI, XIV, 2 Nr. 8853) (eb)
12. November- Durch den Tod von Graf Sebastian von Sayn fallen seine Erbteile Land Freusburg, Homburg und Friedewald an seinen Bruder Graf Gerhard II. von Sayn zurück. (Gensicke 1958, S. 266/67) (eb)

1500

  • Es wird angenommen, dass die Stadt Altenkirchen um das Jahr 1500 weniger als 500 Einwohner hat (Wensky 2008, S. 30). (ak)
23. April - Es wird ein Notariatsinstrument über den Grenzverlauf der saynischen Vogtei erstellt. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Best. 340, Nr.12329) (Hardt 2012, Nr. 2417, S. 1464/65) Im Text werden Altenkirchen,Bettgenhausen, Stürzelbach, Fluterschen, Schöneberg, Almersbach, Rodenbach, Ratzert und Udert genannt. (eb)

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