1351 - 1400

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1354

9. April - Kaiser Karl IV. erlaubt Graf Wilhelm zu Wied, den Zoll zu Uckerath in der Grafschaft Sayn zu erheben und befiehlt den Grafen von Sayn, ihn nicht daran zu hindern. (Schultze 1911, Nr. 196) (eb)

1355

24. März - Graf Johann II. zu Sayn mit Gattin Lise und Sohn Johann regeln vertraglich die Mitgift der Kunigunde zu Sayn, die diese an Johann Herr zu Westerburg bringt; als Unterpfand setzen sie u. a. Altenkirchen ("vnser stait Aldenkyrchen mit dem kyrspiel") ein (Lehmann 1866, S. 183-187, Nr. 44). In dieser Urkunde wird Altenkirchen erstmals seit Verleihung des Stadtrechts auch als Stadt bezeichnet.(ak)
19. November - Graf Johann II. von Sayn schließt eine gütliche Übereinkunft mit dem Johann Herrn zu Westerburg. (Lehmann 1866, S. 189-191, Nr. 46) (eb)

1356

4. Januar - Kaiser Karl IV. verleiht Erzbischof Wilhelm von Köln das Recht, auf kölnischem Gebiet von jeder Pferdelast Kaufmannsware einen Tournos Zoll zu erheben. (Lacomblet 1853, Nr. 550) (eb)
7. Januar - Gerlach von Limburg erhält das Recht, auf der Straße von Köln nach Frankfurt sein Geleitgeld in Hachenburg oder Driedorf zu erheben. (RI, VIII Nr.6170) (eb)
10. Januar - Kaiser Karl IV. erlässt in Nürnberg die Goldene Bulle als Grundgesetz des Alten Reiches. (RI, VIII Nr.2397) (eb)
2. Juli - Graf Johann II. von Sayn bittet den Erzbischof Wilhelm von Köln, seine Ehefrau mit Hachenburg und den übrigen Besitztümern als Witwenbesitz zu belehnen. (Lacomblet 1853, Nr. 557) (eb)

1357

  • Johann von Sayn verpflichtet sich gegenüber Salentin von Sayn, die Grafschaft an niemanden anders zu verkaufen. (Fischer 1775, S. 166) (eb)
7. Februar - Kaiser Karl IV. erlaubt Graf Wilhelm von Wied, sein Dorf Almersbach vor den Toren von Altenkirchen zu befestigen und es mit Stadtrechten auszustatten. (Schultze 1911, Nr. 217) (eb)
21. Februar - Kaiser Karl IV. wiederholt und bekräftigt die Stadtrechte für Altenkirchen. (RI VIII, Nr. 2614), auch (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 10179). (eb) Eine Abschrift der "Begnädigung" Karls IV. ist in dem Lagerbuch der Stadt Altenkirchen aus dem Jahr 1771 enthalten.(Rausch 1921, S. 54) (bw)
3. Juni - Die Stadt Limburg erhält von Kaiser Karl IV. das Recht, zur Vollendung der steinernen Brücke über die Lahn und der Verbesserung der Landstrassen Zoll zu erheben. (RI, VIII Nr. 6939) (eb)

1358

6. November - Graf Johann von Sayn II. und sein Sohn Graf Johann III. bekennen sich zu einem Schiedsverfahren im Streit mit dem Kölner Erzbischof Wilhelm von Gennep. Die Burg Coverstein und Gefangene beider Seiten werden vom Schiedsverfahren umfasst. (Janssen 1977, Nr. 1128 und 1129) (eb)

1359

  • Seinem Vater folgt in der Regentschaft Graf Johann III. von Sayn (1345-1408). (Struif 1999, S. 34) Nach Gensicke 1958 S.273 Anmerkung 35 stirbt der Vater zwischen dem 16.7.1359 und 21.10.1359. Zum Datum vgl. aber 9.August 1359, 1. Dezember 1359 und 12. September 1361. (eb) (Landesherrschaft)
25. Januar - Eine vor der Vogtbank zu Altenkirchen (besetzt mit einem Vogtschultheißen und zwei Vogtschöffen) bestätigte Güterübertragung im Rahmen einer Erbsache wird mit dem Siegel der Stadt Altenkirchen versehen, das Schultheiß und Schöffen der Stadt ankündigen (Struck 1965, S. 206, Nr. 522). Hier ist ein früher Hinweis auf die Selbstverwaltung der Stadt Altenkirchen gegeben. (ak)
3. Mai - Der Kölner Erzbischof Wilhelm von Gennep tritt dem Landfrieden der Wetterau bei, dessen Bezirk u.a. auch das Gebiet zwischen Lahn und Sieg vom Rhein bis nach Hessen umfasst. (Janssen 1977, Nr. 1208) (eb)
29. Juni - Die Grafen von Sayn, von Isenburg und von Wied schließen ein Schutz- und Trutzbündnis mit den Rittern, den Schöffen, dem Bürgermeister und dem Rat der Stadt Andernach. (Heimatblatt, Nr.7, 1923, S.32) (eb)
9. August - Johann II. von Sayn unterzeichnet eine Sühnevereinbarung mit dem Landgrafen Heinrich II. von Hessen. (Demandt 1990, Nr. 621) (eb)
9. September - Der Ritter Johann von Coverstein erklärt, in seinem Streit mit dem Kölner Erzbischof Wilhelm von Gennep ausgesöhnt zu sein, nachdem dieser ihn zum Burgmann in Schönstein gemacht hat. (Janssen 1977, Nr. 1243) (eb)
8. Oktober - Der Kölner Erzbischof zahlt von ihm in seinem Krieg mit Johann III. von Sayn angeworbenen Rittern ihren Sold. (Janssen 1977, Nr. 1255) (eb)
21. Oktober - Pfalzgraf Ruprecht I. belässt dem Grafen Johann III. von Sayn u.a. das Lehen in der Grafschaft Sayn. (Koch/Winkelmann 1894, Nr. 3158, S. 189) (eb)
1. Dezember - Graf Johann II. von Sayn und sein Sohn Graf Johann von Sayn III. schließen mit dem Kölner Erzbischof Wilhelm von Gennep Frieden. (Janssen 1977, Nr. 1272) (eb)

1360

13. April - Unter Führung eines erzbischöflichen Amtsmanns ziehen Ritter gegen den Grafen von Sayn ins Feld. (Janssen 1977, Nr. 1302) (eb)
11. September - In einer Urkunde der Abtei Heisterbach ist vermerkt, dass Graf Johann II. von Sayn ein Haus in der Herzogstraße in Köln besitzt. (Höfer 1896/97, S.118) (eb)

1361

12. September - Der Kölner Erzbischof beklagt, dass der Graf Johann von Sayn II. und sein Sohn Johann III. von Sayn trotz des bestehenden Bündnisses und innerhalb des Landfriedens Gut geraubt und Gefangene gemacht hätten. (Janssen 1977 Nr. 1471) (eb)
nach 28. Oktober - Die Truppen des Erzbischofs von Köln zerstören die befestigte Stadt Aldenkirchen. (Janssen 1977 Nr. 1477) (eb) - Text dort: "Johann Herr von Schleiden, Stellvertreter des abwesenden E.B. Wilhelm, erobert im Handstreich mit kölnischem Kriegsvolk die vom Grafen von Sayn befestigte Stadt Altenkirchen und zerstört sie." ("opidum ... dictum Aldenkirgin") (ak) Während Wensky 2008 vorsichtig datiert "Befestigung wohl 14. Jh.", lässt sich aus den Angaben zur Zerstörung der Stadt im Jahre 1361 zweifelsfrei ableiten, dass Befestigungsanlagen vorhanden waren. Unklar bleibt allerdings, welchen Ausbaustand sie zu der Zeit erreicht hatten. (ak) Zerstörung 1361

1362

3. Oktober - Graf Johann III. von Sayn gibt eine Verkaufsurkunde über Besitzungen am Ufer der Ferndorf. (Philippi 1927, S. 27-28) (eb)

1363

10. September - Erzbischof Engelbert von Köln zahlt einem Ritter Rolmann Herr zu Arenthal Entschädigung, weil er Verluste durch die Gefangennahme durch Johann von Sayn vor Hachenburg erlitten hat. (Janssen 1982, Nr. 184) (eb)

1364

  • Erzbischof Engelbert von Köln belehnt Graf Johann von Sayn mit Burg und Stadt Hachenburg. (Janssen 1982, Nr. 241) (eb)
21. November - Die Brüder Rorich und Gottfried von Ütgenbach, Herren zu Ehrenstein, erklären, für die Schäden, die sie durch die Gefangennahme durch Graf Johann von Sayn vor Hachenburg erlitten haben, entschädigt worden zu sein. (Janssen 1982, Nr. 227) (eb)

1365

  • Die Limburger Chronik berichtet von einem Pestausbruch. (RI, VIII Nr. 422b) (eb)
28. Juli - Konrad von Pannau und Herrmann von Widdersdorf erklären, wegen der durch die Gefangennahme durch Graf Johann von Sayn vor Hachenburg erlittenen Schäden im Dienste der Kölner Kirche keine weiteren Forderungen mehr zu haben. (Janssen 1982, Nr. 343 und 344) (eb)
24. November - Wilhelm von Horhausen erklärt, wegen der durch die Gefangennahme durch Graf Johann von Sayn vor Hachenburg erlittenen Schäden im Dienste der Kölner Kirche keine weiteren Forderungen mehr zu haben. (Janssen 1982, Nr. 375) (eb)

1367

27. Februar - Die Ritter Hilger und Daniel von Langenau erklären, dem Erzbischof Engelbert von Köln in seinen Kriegen gegen seine Feinde, darunter Graf Johann von Sayn, beizustehen. (Janssen 1982, Nr. 444) (eb)
14. Oktober - Graf Johann III. von Sayn gibt die Grafschaft Sayn in den Schutz des Erzbischofs von Trier (Günther 1825b, Nr. 515, S.734-737) und (Janssen 1982, Nr. 717) Altenkirchen wird unter den Orten mit Stadtrecht nicht aufgeführt. Vgl. auch Gensicke 1958 (S.274 Anmerkung 61). (eb)
7. November - Der Reichsvikar, Herzog Wenzel, bekennt in einer Urkunde in Aachen, dass Kaiser Karl IV. dem Grafen Johann III. von Sayn und seinen Erben 60000 Goldgulden schuldet, die durch Anteile an den Rheinzöllen getilgt werden sollen. (Aders 1947, Nr. 259) (eb)

1368

2. Januar - Der curtis in Aldenkirchen wird als Besitz des St. Cassiusstifts bestätigt. (Sauerland 1910, S. 228, Nr. 594) Der Vollext ist unter Staatsarchiv Düsseldorf - Bestand St. Cassius Nr. 192 einsehbar. (eb)
2. Februar - Kaiser Karl IV. (von Luxemburg) erklärt einen Landfrieden für vier Jahre u. a. für die Straße von Andernach nach Siegen. (RI, VIII Nr. 4593) (eb)
22. Mai - Der Trierer Erzbischof Kuno von Falkenstein schlichtet einen Streit zwischen Graf Johann III. von Sayn und dem Cassiusstift in Bonn wegen Gütern in Altenkirchen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 10216) (Hardt 2012, S.340) (Volltext einsehbar unter Staatsarchiv Düsseldorf - Bestand St. Cassius Nr. 203)(eb)

1369

18. März - Graf Johann III. von Sayn macht Rolmann Herr zu Arenthal zu seinem erblichen Burgmann in Hachenburg. (Janssen 1982, Nr. 885) Vgl. auch den Eintrag 1363. (eb)

1370

2. März - Die Besetzung der Pfarrstelle in Altenkirchen durch das Stift St. Cassius erfolgt unter päpstlichem Einfluss. (Sauerland 1910, Nr. 670, zitiert nach Höroldt 1984, S. 121 Anmerkung 30) (eb)

1372

23. Juni - Siegfried von Brohl erhält den Hof Aldendorf bei Altenkirchen vom Cassiusstift Bonn zur Nutzung. (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 10226) (Hardt 2012, Nr.516, S.346) (Volltext einsehbar unter Staatsarchiv Düsseldorf - Bestand St. Cassius Nr. 217)(eb)

1373

25. Februar - In einer Urkunde Johanns III. von Sayn verzichtet eine Witwe auf die Ansprüche gegen die Stadt Köln. (Ennen 1875, S. 12) (eb)

1375

24. Oktober - Kaiser Karl IV. teilt unter anderen dem Grafen von Sayn ein Urteil des kaiserlichen Hofgerichts gegen die Stadt Köln und ihren Rat mit. (Andernach 1981, Nr. 1258) (eb)

1376

8. September - Johann von Coverstein u.a. zeichnen einen Revers des Conrad von Widderstein gegen Graf Wilhelm zu Wied. (Schultze 1911, Nr. 2699) (eb)
21. November - Roilman Herr zu Arenthal beendet im Auftrag des Kölner Erzbischofs Friedrich die Fehde, die Graf Johann von Sayn dem Erzbischof wegen der Stadt Köln erklärt hatte, mit einer Sühne. (Andernach 1981, Nr. 1551) (eb)

1377

21. Februar - Graf Johann von Sayn wendet sich an das Stift St. Cassius und gibt Beschwerden aus Birnbach weiter, dass der Pächter Rorich von Rennenberg gegen seine Pflicht weder Hengste, Stiere noch Eber hält. Er hofft auf gütliche Einigung. (Staatsarchiv Düsseldorf - Bestand St. Cassius Nr. 227) (eb)

1378

18. Juli - In der Mainzer Stiftsfehde lässt sich Johann III. von Sayn auf die Seite des Mainzer Erzbischofs Adolf von Nassau ziehen. (Vigener 1908, S.138) (eb)

1379

20. April - In einer öffentlichen Erklärung nimmt der Rat der Stadt Köln zu einer Fehde Graf Johanns III. von Sayn Stellung. (Ennen 1875, S.286) (eb)

1380

29. April - Johann von Coverstein sendet einen Fehdebrief an den Grafen Wilhelm zu Wied wegen des Grafen zu Sayn. (Schultze 1911, Nr. 308) (eb)

1381

23. Juni - Die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier schließen ein auf 6 Jahre angelegtes Bündnis für ihre Einflussbereiche, dem sich alle Lehensmänner anschließen sollen. Darin wollen sie alle Verkehrsverbindungen zu Wasser und zu Lande sicher halten und sich dazu gegenseitig unterstützen. (Andernach 1983, Nr. 119) (eb)
25. Oktober - Der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden setzt für das Stift St. Cassius ein Statut in Kraft, in dem auch die Höfe von Altenkirchen und Birnbach benannt werden. (Andernach 1983, Nr.181) Volltext einsehbar unter Staatsarchiv Düsseldorf - Bestand St. Cassius Nr. 243 a. (eb)

1382

9. März - König Wenzel schließt mit den Fürsten, Grafen, Herren, Knechten und Städten einen Landfrieden am Rhein, der eine Schutz- und Geleitpflicht einschließt. In ihn ist auch der Graf von Sayn einbezogen. (Andernach 1983, Nr. 168 und 169) (eb)

1383

  • Graf Johann III. von Sayn quittiert dem Erzbischof von Köln Friedrich von Saarwerden 20 Gulden Manngeld. (Andernach 1983, Nr. 524) (eb)

1384

  • Graf Johann III. von Sayn und sein Sohn Gerhard schließen mit Reinhart Herr zu Westerburg einen Sühnevertrag. (Lehmann 1866, S. 206-208, Nr. 56)

1386

23. April - Graf Johann III. von Sayn gibt Herzog Wilhelm von Berg Rheinbrohl zu Lehen. (Lacomblet 1853, Nr. 906) (eb)
8. Juli - Graf Johann III. von Sayn verspricht, sich dem Pfalzgrafen Ruprecht I. in Geiselhaft zu stellen, wenn er als Bürge für den Herzog Wilhelm von Berg in Anspruch genommen wird. (Koch/Winkelmann 1894, Nr. 4662, S. 279) (eb)

1387

4. September - Junggraf Gerhard von Sayn hat eine Fehde mit Herzog Wilhelm von Berg geführt. (Lacomblet 1853, Nr. 916) (eb)

1388

2. Februar - Die Brüder Albrecht und Johann von Gebhardshain werden zu Burgmannen des Grafen Johann von Sayn und zum Erhalt der daraus resultierenden Zahlungen werden sie an den Vogt zu Altenkirchen ("vayt zu aldenkirchen") verwiesen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Best. 340, Nr. 10258 a) (Hardt 2012, S. 370, Nr. 560). (ak)
21. Mai - Die Universität zu Köln wird als vierte Universität im Heiligen Römischen Reich gegründet. Die Gründungsurkunde wird von Papst Urban VI. in Perugia unterzeichnet. Am 6. Januar 1389 wird der Vorlesungsbetrieb aufgenommen. (www.wikipedia.de) Vgl. 1397 (eb)

1389

  • Als erster Student aus Altenkirchen an der Universität Köln wird ein Henricus de Aldenkirchen genannt. (Keussen 1892 Bd. I., S.35) (eb)

1390

15. Juli - Graf Johann III. von Sayn wird in einer Sühneurkunde genannt. (Lacomblet 1853, Nr. 947) (eb)

1393

16. November - Erzbischof Friedrich von Köln beklagt Schäden, die Herzog Wilhelm von Berg an beschöflichen Leuten in Saynischen Landen angerichtet hat. (Andernach 1987, Nr. 543) (eb)
18. November - Herzog Wilhelm von Berg bezeichnet die Schäden, die ihm durch Erzbischof Friedrich von Köln entstanden sind, darunter auch durch saynische Ritter. (Andernach 1987, Nr. 544) (eb)

1394

20. April - Junggraf Gerhard von Sayn schliesst sich einem Vergleich über die Erbschaft an der Löwenburg an. (Kremer 1786, Urkunden IV. und V., S.12-15) (eb)

1395

17. April - Junggraf Gerhard von Sayn dankt dem Kölner Erzbischof Friedrich für seine Hilfe, sich aus der Gefangenschaft des Herrn zu Heinsberg zu lösen. (Andernach 1987, Nr. 811) (eb)
15. Dezember - Der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden macht Wilhelm von Steinebach zu seinem Burgmann in Schönstein. Die fällige Jahresrente zahlt dieser, indem er dem Erzbischof das Eigentum seines Hofes zu Leuzbach mit Zustimmung seiner Ehefrau Irmgard von Koverstein zu erblichem Burglehen aufträgt. (Andernach 1987, Nr. 940) Hier liegt die urkundliche Ersterwähnung von Leuzbach vor. (eb) - Zu prüfen bleibt: 1349 werden Neffen des Dietrich von Leutzbach in Verbindung mit denen von Langenbach genannt (Gensicke 1978, S. 208 (Anm. 35)). Möglicherweise ist Leuzbach also schon früher bezeugt. (ak)

1396

26. Mai - In einer Urkunde für die Stadt Köln bekennt sich Junggraf Gerhard von Sayn zu einer Verpflichtung. (Ennen 1879, S.365) (eb)

1397

20. Februar - Erzbischof Friedrich von Köln erhält die Klageforderung des Erzbischofs Werner von Trier gegen den Junggraf Gerhard von Sayn und entscheidet. (Andernach 1987, Nr. 1228 und 1229) (eb)
13. bis 19. Mai - In Frankfurt findet ein Fürsten- und Städtetag statt. Unter den Teilnehmern sind im Gefolge des Kölner Erzbischofs Friedrich der Sayner Altgraf unf Junggraf. (Andernach 1987, Nr. 1270) (eb)

1398

2. Juni - Graf Johann III. zu Sayn wird von Pfalzgraf Rupprecht III. mit den Grafschaften Sayn und Solms und den Lehen in der Grafschaft Virneburg belehnt. (Koch/Winkelmann 1894, Nr. 5906, S. 358) (eb)
Oktober - Graf Johann III. zu Sayn wird in einem Revers für die ganze Grafschaft als pfälzischer Lehensnehmer genannt. (Günther 1825b, Nr. 659, S. 937-938; siehe auch (Bericht 1661, S.19-20) (eb)

1399

25. Januar - Junggraf Gerhard von Sayn und Herzog Wilhelm von Berg schließen eine Übereinkunft. (Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, Bestand Berg, Urkunde 917) (eb)

1400

20. August - Die vier rheinischen Kurfürsten setzen in Oberlahnstein den seit 1376 deutschen König Wenzel von Luxemburg ab. Unter den Unterzeichnern der Urkunde finden sich mehrere rheinische Grafen aus der Nachbarschaft der Sayner, nicht aber dieser selbst. (Günther 1825b, Nr. 665, S. 948-949) (eb)

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