1301 - 1350

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1301

6. März - Graf Johann I. von Sayn gelobt dem Kölner Erzbischof Wikbold alle Unterstützung. (Knipping 1913, Nr. 3804, S. 286) (eb)
13. April - Papst Bonifatius VIII. erteilt einen Dispens für die Ehe von Graf Johann I. von Sayn mit Kunigunde von Kobern. (Sauerland 1902, Nr. 100) Ihre Verwandschaft geht über die mütterliche Linie von Johann I. von Sayn und die väterliche Linie seiner Braut in der 4. Generation (Ururgroßeltern) zu Friedrich II. von Vianden. Der Dispens wird nötig, weil seit November 1215 die Abstammung bis zur 4. Generation frei von Überschneidungen sein soll. (eb)

1303

27. Juni - Graf Johann I. von Sayn tritt in einem Schiedsverfahren der Nassauer Grafen auf. (Philippi 1887, S. 53) (eb)

1304

17. Januar - König Ludwig der Bayer billigt dem Grafen Gottfried (II.) von Sayn die Nutzung u.a. von Altenkirchen zu. (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 10075) (Hardt 2012, Nr.260, S.199)
15. Februar - Der Kölner Erzbischof Wikbold droht allen Untertanen, unter ihnen Graf Johann I. von Sayn, Bann und Exkommunikation an, die seine Burg Hovestat zerstört haben. (Knipping 1913, Nr. 3950, S. 317) (eb)

1307

23. September - In einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Heinrich II. tritt Johann I. von Sayn als Bürge auf. (Kisky 1915, Nr. 266) (eb)

1308

1. August - In einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Heinrich II. tritt Johann I. von Sayn als Zeuge auf. (Lacomblet 1853, Nr. 64) (eb)
12. September - In einer Schenkungsurkude des Kölner Erzbischofs Heinrich II. zu Gunsten des Grafen Heinrich von Nassau bezeugt Graf Johann I. von Sayn. (Philippi 1887, S. 70) (eb)

1309

1. Juli - In einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Heinrich II. tritt Johann I. von Sayn als Zeuge auf. (Lacomblet 1853, Nr. 80) (eb)

1311

22. März - In einer Urkunde wird ein Schiedsspruch zwischen dem Grafen Adolf von Berg und Graf Johann von Sayn über gegenseitige Ansprüche an Kupferbergwerke gefällt. (Lacomblet 1853, Nr. 100) (eb)

1313

4. Mai - In einer Urkunde über einen Verkauf an den Grafen von Nassau bezeugt Graf Johann von Sayn. (Philippi 1887, S. 81) (eb)
30. September - Graf Johann von Sayn besiegelt einen Vergleich des Grafen Johann von Nassau. (Philippi 1887, S. 83) (eb)

1314

23.Mai - Graf Gottfried von Sayn verkauft Besitzungen in Westfalen an den Grafen von Berg. (Lacomblet 1853, Nr. 132) (eb)
19. / 20. Oktober - Es kommt zur Doppelwahl eines neuen Kaisers. Zunächst wählen in (Frankfurt-) Sachsenhausen der Kölner Erzbischof, Pfalzgraf Rudolf, Herzog Rudolf von Sachsen-Wittenberg und Heinrich von Kärnten den Kandidaten der Habsburger Friedrich den Schönen zum deutschen König, am folgenden Tag die Erzbischöfe von Mainz und Trier, König Johann von Böhmen, Johann von Sachsen-Lauenburg und Markgraf Waldemar von Brandenburg den Wittelbacher Kandidaten Ludwig den Bayern, der von den saynischen Grafen unterstützt wurde. (Schneider 2013, S.104) (eb)
16. Dezember - König Ludwig der Bayer stellt eine Urkunde an Graf Gottfried (II.) von Sayn aus, mit der u.a. dem Ort Altenkirchen die Privilegien einer Stadt wie Wetzlar verliehen werden. (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden 340, 10075) (Moser 1749, S. 347) (eb) - Ergänzung: Die Urkunde wird durch den Brand Altenkirchens im Jahr 1728 vernichtet.(Rausch 1921, S.53) (bw) - Ergänzung: Entgegen einer lange Zeit geltenden Auffassung hat sich das Original der Urkunde über die Stadtrechtsverleihung vom 16. Dez. 1314 erhalten. Angaben zur Überlieferung der Urkunde und eine textkritische Edition bieten Oeben & Schneider 2014. (ak) - Ergänzung: Urkunde Stadtrechte - Überlieferung (bb/sts)

1316

  • Der Liber valoris, ein Verzeichnis aller geistlichen Einrichtungen und zugleich der Pfarrkirchen der Erzdiözese Köln entsteht, vermutlich im Umfang aus karolingischer Zeit (spätestes angenommenes Datum). Der Codex enthält Angaben zu ihren Einkünften. (Binterim/Mooren 1828, S. XXVII-XVIII) (eb)

1317

  • Um das Jahr 1317 wird in Altenkirchen eine Burg errichtet. Sie ist der Vorläufer des späteren Schlosses. (Laß 1999, S. 54) (ak)
22. Juni - Der Bacharacher Landfrieden wird geschlossen, der das Gebiet von Germersheim bis Köln umfasste und alle Zölle zu Wasser und zu Lande zukünftig vermeiden wollte. Ihm treten auch Städte wie Frankfurt und Wetzlar bei. (Pfeiffer 1997, S. 512) (eb)
9. Juli - Der Kölner Erzbischof Heinrich II. von Virneburg tritt dem von König Ludwig dem Bayer am 22. Juni auf sieben Jahre geschlossenen Landfrieden mit den Erzbischöfen von Mainz und Trier bei. (Regesta Habsburgica 3, Nr. 611) (eb)

1318

1. April - Graf Johann I. von Sayn und sein Sohn Gottfried II. siegeln als Schwiegervater und Schwager eine Urkunde der Grafen Berthold und Eberhard von Katzenelnbogen. (Demandt 1989, Nr.34) (eb)

1320

23. Juli - Graf Gottfried von Sayn bezeugt in einer Urkunde des Bischofs Ludwig von Münster. (Grotefend/Rosenfeld 1991, Nr. 647) (eb)

1322

  • - In einer Urkunde der Herzogin Mechthild von Bayern tritt Johann I. von Sayn als Zeuge auf. (Günther 1824, Nr. 112) (eb)
28. April - In einer Urkunde des Bischofs von Münster tritt Gottfried II. von Sayn als Zeuge auf. (Lacomblet 1853, Nr. 194) (eb)

1324

27. Dezember - Der Kölner Erzbischof Heinrich II. weiht die Kirche des Klosters Marienstatt ein. (Kisky 1915, Nr. 1504) (eb)

1325

7. Januar - Gottfried II. von Sayn wird in einer Waffenstillstandsurkunde des Kölner Erzbischofs Heinrich II. als Schlichter benannt. (Kisky 1915, Nr. 1507) (eb)

1326

5. Juni - König Ludwig der Bayer gebietet der Stadt Dortmund, den Grafen Gottfried II. von Sayn nicht an der Verwaltung der ihm verliehenen Stadt zu hindern. (Rübel 1881, Nr. 432) (eb)
15. August - In einer Beurkundung eines Verkaufs wird Graf Gottfried von Sayn genannt. (Philippi 1887 S. 211-212) (eb)

1327

Zwischen 6. Juli und 18. Oktober - Graf Gottfried II. von Sayn stirbt kinderlos im Lager des Königs Ludwig der Bayer 1327 vor Pisa an der Pest. Es folgt ihm sein Halbbruder Johann II. von Sayn in der Regentschaft bis 1359. (Gensicke 1958, S.273 Anmerkung 35). Zum Todesdatum siehe 6. August 1327. (eb) (Landesherrschaft)
6. August - Graf Gottfried II. von Sayn siegelt eine Urkunde des Grafen Heinrich von Waldeck mit. (Grotefend/Rosenfeld 1991, Nr. 783) (eb)
18. Oktober - Graf Johann II. von Sayn wird von König Ludwig dem Bayern in Pisa mit den pfälzischen Lehen seines Bruders belehnt. (Günther 1824, Nr. 151, S.251). Vgl. auch (Gensicke 1958, S. 274, Anmerkung 37) (eb)

1328

30. Juni - In einer Urkunde des Papstes Johannes XXII. wird im Zusammenhang mit Vorwürfen gegen den Kölner Erzbischof Heinrich von Virneburg der Hof in Altenkirchen als curtis in Aldenkirgen benannt. (Sauerland 1903, Nr. 1499) (eb)

1329

17. August - Kaiser Ludwig der Bayer erteilt für den Grafen Johann II.von Sayn das Münzregal, Hallermünzen zu prägen. (RI, VII H. 8, Nr.152) Es wurden Münzen zu 1,2,4,6,8 und 12 Heller in Kupfer geprägt (Rausch 1921, S.187). (eb) - Das Münzprivileg wurde Graf Johann II. von Sayn erteilt. Dass dieser Heller in Sayn schlagen ließ, ist wahrscheinlich, allerdings nicht belegt (Müller-Jahncke & Volz 1975, S. 45; ebd. S. 281 Edition der Urkunde). (ak)

1330

30.Oktober - Der Papst (Johannes XXII.) erteilt den Dispens für das Ehehindernis zwischen Graf Johann II. von Sayn und Elisabeth von Jülich, Tochter Graf Gerhards von Jülich, wegen zu enger Blutsverwandschaft. (Riezler 1891, Nr. 1402 a) Vgl. dazu auch die Urkunde vom 29. September 1330. (Sauerland 1903, Nr. 1955) Ihre Verwandschaft geht über die väterliche Linie von Johann II. von Sayn und die väterliche Linie seiner Braut in der 4. Generation (Ururgroßeltern) zu Otto I. von Geldern. Der Dispens wird nötig, weil seit November 1215 die Abstammung bis zur 4. Generation frei von Überschneidungen sein soll. (eb)

1331

  • Seit 1331 läuft der Frankfurter Handel auch über die Kölnisch-Westerwälder hohe Geleitsstraße zwischen Frankfurt und Köln, um die Rheinzölle zu umgehen (Dietz 1921, S. 326). (ak)
21. Januar - Der Erzbischof von Trier, der Graf von Nassau, der Graf von Sayn, der Herr von Molsberg und der Herr von Limburg schließen ein Bündnis zur Sicherheit auf den Straßen zwischen Kircheip und Kastel am Rhein. (Günther 1824 Nr. 172, S. 293-294) und (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 340, Nr. 10102 a) (Hardt 2012, Nr. 322, S. 238) (eb)
23. Dezember - In einer Urkunde Graf Ottos von Nassau tritt Graf Johann II. von Sayn als Bürge auf. (Philippi 1887, S. 114) (eb)

1333

30. Juni - Kaiser Ludwig der Bayer bekundet seinen Rechtsspruch, dass Kinder von Reichsleuten ebenso Reichsangehörige sind. Der Spruch ergeht wegen Johann II. von Sayn. (Böhmer 1870, Nr. 752, S. 510/511) (eb)

1336

19. April - Erzbischof Walram von Köln bezeugt, dass er Graf Johann II. von Sayn alle Verluste und Ausgaben ersetzen wird, die der in seinem Dienst bei der Belagerung von Herzogenrath erlitten hat. (Janssen 1973, Nr. 392) (eb)

1337

21. August - Der Markgraf von Jülich kauft von Johann II. von Sayn Rechte an der Burg Braunsberg und dem Dorf Rheinbrohl. (Lacomblet 1853, Nr. 313) (eb)

1339

20. Februar - Graf Johann II. von Sayn zeichnet in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Walram. (Janssen 1973, Nr. 636) (eb)

1340

6. November - Graf Johann II. von Sayn erklärt seine Teilnahme am großen Gericht zu Bendorf. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 128, Nr. 731) (eb)

1343

3. August - Graf Johann II. von Sayn und Graf Wilhelm von Wied schließen in Almersbach nach einer Schlichtungsverhandlung ihrer Beamten einen Vergleich über die Fischerei und das Eigentum an Hasenkindern. (Schultze 1911, Nr. 143) (eb)
6. August - Der Kölner Erzbischof Walram regelt im Einvernehmen mit dem Domkapitel und dem Kapitel des Bonner Cassiusstiftes die Verwendung der Stiftseinnahmen. Der jeweilige Kellner (Verwalter) des Stiftes soll danach u. a. über Einnahmen in Höhe von 14 Mark und 3 Schillinge verfügen, die vom Stiftshof in Altenkirchen ("Aldenkirgen") zu liefern sind. (Janssen 1973, S. 278f., Nr. 1037) (ak) Volltext der Urkunde unter Staatsarchiv Düsseldorf - Bestand St. Cassius Nr. 130) (eb)
26. Dezember - Graf Johann II. von Sayn und Graf Wilhelm von Wied führen eine Rechtsordnung für ihre Streitfälle ein, in denen es oft um Almersbach, Michelbach und Widderstein ging. (Landeshauptarchiv Koblenz Best. 30, Nr. 6180) (Hardt 2012, Nr. 380, S. 274-75) (eb)

1349

Juni - Die Limburger Chronik berichtet von einem Pestausbruch in Limburg. (RI, VIII Nr. 67 a) Dieser seit November des Vorjahres berichtete Pestausbruch zieht Judenverfolgungen nach sich, die auch für rheinische Städte berichtet werden. (RI, VIII Nr. 55 b)(eb)

1350

25. Januar - Graf Johann II. von Sayn gibt stellt dem Herzog Johann von Lothringen zwei Urkunden aus. (Aders 1947, Nr. 237 und 238) (eb)
24. Juni - Graf Johann II. von Sayn eine Urkunde zur Ganerbschaft Selbach und zur Burg Hohenselbach. (Philippi 1887, S. 202-204) (eb)



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