1101 - 1150

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1109

28. November - In einer Bestätigung von Papst Paschalis II. für das Kloster Siegburg werden unter den Besitzungen Flammersfeld und Nister genannt. (Lacomblet 1840, Nr. 271) (eb)

1112

  • Henricus und Everhardus von Sayn werden in einem Revers des Herren Gerlach von Covern als Zeugen comites de Seyne genannt. (Moser 1749, S. 19) Der lateinische Text des Reverses ist teilweise abgedruckt bei Ledebur 1836, S.162) (eb)
  • Mosers Angaben müssen zu den Konstrukten frühneuzeitlicher Chronisten und Genealogen gestellt werden, die die saynische Stammtafel hinter das Jahr 1139 zurück datieren wollen. Demgegenüber stellt die jüngste Forschung fest: "Nicht zuletzt die selbst im Vergleich mit anderen Grafenfamilien des Rheinlandes außergewöhnlich ergebnislose Suche nach ihren Vorfahren macht deutlich, daß es die Grafen von Sayn längere Zeit vor dem Jahr 1139 noch nicht gegeben hat." (Halbekann 1997,S. 397; vgl. dort auch S. 208-211, 424-428). (ak)
  • Neuere Erkenntnisse hierzu siehe unter dem Eintrag zu [893] (eb)

1116

  • Erzbischof Friedrich I. von Köln bestätigt die Abtei Siegburg mit ihren Privilegien und Besitzungen, darunter Nister und Flammersfeld. (Lacomblet 1840, Nr. 278) (eb)

1131

31. März - Urkundliche Ersterwähnung von Altenkirchen in einer Urkunde von Papst Innocenz II. zur Bestätigung von Besitzansprüchen des Stifts St. Cassius und Florentius in Bonn an den Propst Gerhard (von Are - seit 1126 (Engels 1975, S. 10)). Das Stift besitzt den Hof Altenkirchen, die Kirche mit Kapellen und den zugehörigen Zehnten ("curtim Aldenkirchen et ecclesiam cum capellis et decimis ad eas pertinentibus"). Der Oberhof bzw. Haupthof Altenkirchen ist also Sitz einer lokalen Verwaltung der geistlichen Grundherrschaft, zugleich existiert schon eine Pfarrkirche, der Kapellen unterstehen. (Günther 1822, S. 210-213, Nr. 104; BGV) (eb) (bb) (ak) - Ergänzung: Die Originalurkunde befindet sich im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf; St. Cassiusstift Bonn, Nr. 3 - Das Format der Pergamenturkunde (mit anhängendem Bleisiegel) beträgt 52x45 cm. (BGV) (sts) (Landesherrschaft)
22. Mai - Papst Innozenz bestätigt dem Propst Bruno in einer sonst gleichlautenden Urkunde den Besitz u.a. von Altenkirchen. (Hardt 2012, Nr. 2, S.14) Der Zusatz (von Sayn) für den Propst von St. Cassius ist nicht gesichert, sondern beruht auf Überlegungen des Autors Dr. Albert Hardt, nachdem Bruno von Berg (als Bruno II. von 1131 bis 1137 Erzbischof von Köln) von Rommersdorfer Mönchen als Sayner bezeichnet worden ist. (Mitteilung Dr. Hardt vom 26.7.2016)(eb)

1139

  • Graf Heinrich von Seine bezeugt in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Arnold die Stiftung der Kirche auf dem Apollinariusberg und ihre Übergabe an das Kloster Siegburg. (Goerz 1876 Nr. 1953) Hier lieg die früheste Nennung von Heinrich I. von Sayn vor!(eb)
  • Graf Everhard von Seine ist in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Arnold I. für das Kloster Siegburg Zeuge. (Goerz 1876 Nr. 1954) Hier liegt die früheste Nennung von Eberhard I. von Sayn vor!(eb)
  • Die Brüder Heinrich (I.) und Eberhard (I.) von Sayn sind die ersten urkundlich belegten Grafen von Sayn. Gensicke 1958, S.149-150) (eb) - Ergänzung: Aus den spärlichen Quellen erschließen sich keine weiteren Angaben über irgendwelche Verbindungen ins Innere des Westerwaldes. (nach Halbekann 1997, S. 7ff.) (ak) Ergänzung:P. Gabriel Busch (Kapellenkranz um den Michaelsberg.- Siegburg 1985) zieht eine Verbindung zum Geschlecht der Ezzonen in Betracht. (eb) Hachenburg 1929 (S. 1-3) behauptet eine Abstammung von den Grafen von Nassau, legt aber keine Belege vor. (eb)

1142

  • Euerhardus de seyne ist Zeuge in einer Schenkungsurkunde des Trierer Erzbischofs Albero von Montreuil für das Kloster Springirsbach. (Beyer 1860, Nr.527) (eb)

1144

  • Als Zeuge einer Urkunde König Konrads III. über einen Gütertausch zwischen dem Erzbistum Köln und dem Kloster Springirsbach tritt Heinricus comes de Saines in Aachen auf. (Beyer 1860, Nr.531) (eb)

1145

  • - In einer Schenkungsurkunde des Mainzes Erzbischofs Heinrich I. Felix von Harburg für das Kloster Eberbach tritt Heinrich von Sayn als Zeuge auf. (Sauer 1885, Nr. 215) (eb)
  • Dezember / Januar 1146 - In einer Urkunde König Konrads III. für das Kloster Springiersbach zeichnet Heinrich von Sayn als Zeuge. (RI, IV,1,2 Nr. 365) (eb)

1146

20. November - In einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs Heinrich I. Felix von Harburg tritt Heinrich von Sayn als Zeuge auf. (Mainzer Urkundenbuch Bd.2, Nr. 91) (eb)

1147

  • In einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Arnold I. tritt Euerhardus comes de Seyne als Zeuge auf. (Lacomblet 1840, Nr. 359) und (Ennnen 1960, S. 528) (eb)
März - In einer Urkunde des Königs Konrad über einen Gütertausch zwischen dem Kloster Springirsbach und dem Kölner Erzbischof Arnold I. tritt Graf Heinrich von Saine als Zeuge auf. (Goerz 1876 Nr. 2046) (eb)
6. April - Heinrich von Sayn und sein Bruder Eberhard von Sayn treten in einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs Heinrich I. Felix von Harburg für das Viktorstift in Mainz auf. (Sauer 1885, Nr. 220) (eb)

1148

18. April - Papst Eugenius III. wiederholt die Bestätigung der Angaben von 1131 zum Besitz des Cassius-Stiftes an Altenkirchen. (Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 3002, XXIV,1) (Hardt 2012, Nr. 3, S.16)

1149

  • Die Grafen von Sayn kommen in den Besitz der Vogtei des Cassiusstifts in Bonn. (Idelberger 1969, S. 124) (eb) - Ergänzung: Weder die genaue Datierung noch die näheren Umstände dieses bedeutsamen Vorganges können zuverlässig geklärt werden. Saynische Vogteirechte haben nicht alle Besitzungen des St. Cassius-Stiftes umfasst. Es spricht einiges dafür, dass die Sayner die Vogtei erst im Laufe der 1170er Jahre erworben haben. (Halbekann 1997, S. 279) (ak) Ergänzung: "Die besonders einflussreiche Bonner Vogtei, die die Grafen von Sayn spätestens 1174 inne hatten," (Kahsnitz 1992, S.12) (eb)(Landesherrschaft)

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